Graf Ulrich von Württemberg vergleicht das Kloster Kirchheim und Heinrich von Wernau wegen des strittigen Zehnten zu Wendlingen. Danach kann das Kloster die Zehntfrüchte selbst oder durch andere einbringen, verkaufen und in Wendlingen, Kirchheim oder anderswo ausdreschen lassen. Es ist jedoch verpflichet, 3 1/2 Fuder Korn und ein Fuder Hafer an Garben in Wendlingen ausdreschen zu lassen, um davon dem Pfarrer und der Kaplaneipfründe die zustehenden 10 Scheffel Roggen, 22 Scheffel Dinkel und 10 Scheffel Hafer zu reichen. Etwaigen Überschuß beim Dreschen erhält das Kloster, das andererseits einen Fehlbestand aus anderen Gütern zu decken hat.
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Graf Ulrich von Württemberg vergleicht das Kloster Kirchheim und Heinrich von Wernau wegen des strittigen Zehnten zu Wendlingen. Danach kann das Kloster die Zehntfrüchte selbst oder durch andere einbringen, verkaufen und in Wendlingen, Kirchheim oder anderswo ausdreschen lassen. Es ist jedoch verpflichet, 3 1/2 Fuder Korn und ein Fuder Hafer an Garben in Wendlingen ausdreschen zu lassen, um davon dem Pfarrer und der Kaplaneipfründe die zustehenden 10 Scheffel Roggen, 22 Scheffel Dinkel und 10 Scheffel Hafer zu reichen. Etwaigen Überschuß beim Dreschen erhält das Kloster, das andererseits einen Fehlbestand aus anderen Gütern zu decken hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 443
Archiv Kl. Kirchheim
31. B.
Nro. 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1458 Mai 3 (Kreuzauffindung)
Urkunden
Ausstellungsort: Kirchheim
Siegler: Der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 441
Siegler: Der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 441
Wernau, Heinrich von
Wendlingen am Neckar ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
15.04.0001, 00:08 MEZ