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Papst Clemens VIII. drückt [Balthasar von Dernbach, Abt von
Fulda] gegenüber seine Freude über den Sieg der Truppen Kaiser [Rudolfs
II.] über die ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1591-1600
1593 Juli 10
Kopie, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Romae apud sanctum Marcum sub annulo piscatoris die 10 Iulii MDXCIII pontificatus nostri anno secundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Clemens VIII. drückt [Balthasar von Dernbach, Abt von Fulda] gegenüber seine Freude über den Sieg der Truppen Kaiser [Rudolfs II.] über die Türken in Slowenien [in Sclavoniae finibus) aus; da der Sieg Gott, den an der Schlacht beteiligten Feldherren und anderen zu verdanken ist, bedankt sich der Papst bei Abt Balthasar für dessen Rat und Hilfe bei der Schlacht; der Papst vergleicht die siegreichen Kämpfer mit den Germanen; die Türken wurden erschlagen, sind in Flüssen ertrunken oder in die Flucht geschlagen worden. Der Papst fordert ihn auf, in seinen Bemühungen im Kampf gegen die Türken, die im Vorjahr die Grenze überschritten haben, fortzufahren und die verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Accepto nuper de victoria. Ausstellungsort: Rom, St. Markus. (siehe Abbildungen: [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1593 Juli 10 1.Seite.jpg|Vorderseite]], Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: M. Vostrius Barbienus p.
Entnommen aus StaM, Best. 94, Nr. 1045, f. 4.
Es handelt sich um eine Breve.
Bezugspunkt ist wohl die Schlacht bei Sisak, die 1593 Juni 22 stattfand.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.