Kläger: Johann Jacob Ployart in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Philipp von Bergen in Altona (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung durch Handlungsbücher und Erfüllungseid in einem Streit um den Nachlass der Margaretha Catharina von Bergen, die zunächst bei Johann Martin Ployart, dem Bruder des Klägers, dann bei dem Kläger selbst als Haushälterin tätig war; Hinweis des Klägeres auf sein Zurückhaltungsrecht wegen zahlreicher Gegenforderungen gegen seine Haushälterin und den Beklagten; Einrede des Beklagten wegen Verjährung dieser Forderungen
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Kläger: Johann Jacob Ployart in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Philipp von Bergen in Altona (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung durch Handlungsbücher und Erfüllungseid in einem Streit um den Nachlass der Margaretha Catharina von Bergen, die zunächst bei Johann Martin Ployart, dem Bruder des Klägers, dann bei dem Kläger selbst als Haushälterin tätig war; Hinweis des Klägeres auf sein Zurückhaltungsrecht wegen zahlreicher Gegenforderungen gegen seine Haushälterin und den Beklagten; Einrede des Beklagten wegen Verjährung dieser Forderungen
211-2_P 31 Teil 1
P 1994
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> P
1730-1775
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Wilhelm Mainone. Beklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Niedergericht 1766. 2. Obergericht 1766-1769. 3. Reichskammergericht 1769-1775.- Darin: Wechsel und Auszüge aus Handlungsbüchern 1730-1763; Inventar des Nachlasses der Margaretha Catharina von Bergen 1763; Armutsbescheinigung von 1766 für den Beklagten durch Altonaer Bürger.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11290 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ