Johannes von Heldburg, Lizentiat beider Rechte, Domscholaster zu Eichstätt, bestätigt die inserierte Urkunde des Papstes Pius II. von 1463 II 23, in der der Papst den Dechanten zu Eichstätt und Augsburg den Auftrag erteilt, die bei dem Brand verloren gegangenen Urkunden und Freiheitsbriefe des Klosters Neuburg wieder auszustellen und bestätigen zu lassen. Im Anschluß daran ergeht erneut der dringliche Auftrag an alle Richter, Kommissarien, Pröbste und alle anderen Personen kirchlichen und weltlichen Standes der Diözesen Augsburg und Eichstätt soweit sie im Besitz von Privilegien sind, die das Kloster Neuburg betreffen, diese innerhalb von zwölf Tagen den Procuratoren des Klosters, Lorenz Jäger zu Leutlingen (1) und Johannes Wintermair zu Ried (2), zukommen zu lassen ... seu originaliter seu ... transsumpta in eorum formis originalibus. S: A. Notar: Johannes Vogt Notarius atque Scriba Eystetensis (3)
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Johannes von Heldburg, Lizentiat beider Rechte, Domscholaster zu Eichstätt, bestätigt die inserierte Urkunde des Papstes Pius II. von 1463 II 23, in der der Papst den Dechanten zu Eichstätt und Augsburg den Auftrag erteilt, die bei dem Brand verloren gegangenen Urkunden und Freiheitsbriefe des Klosters Neuburg wieder auszustellen und bestätigen zu lassen. Im Anschluß daran ergeht erneut der dringliche Auftrag an alle Richter, Kommissarien, Pröbste und alle anderen Personen kirchlichen und weltlichen Standes der Diözesen Augsburg und Eichstätt soweit sie im Besitz von Privilegien sind, die das Kloster Neuburg betreffen, diese innerhalb von zwölf Tagen den Procuratoren des Klosters, Lorenz Jäger zu Leutlingen (1) und Johannes Wintermair zu Ried (2), zukommen zu lassen ... seu originaliter seu ... transsumpta in eorum formis originalibus. S: A. Notar: Johannes Vogt Notarius atque Scriba Eystetensis (3)
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden, BayHStA, Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden 264
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden
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21. Juli 1474
Fußnoten:
(1) Leidling (Gde. Burgheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(2) Ried (Gde. Neuburg a.d.Donau, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(3) Eichstätt (Lkr. Eichstätt)
(1) Leidling (Gde. Burgheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(2) Ried (Gde. Neuburg a.d.Donau, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(3) Eichstätt (Lkr. Eichstätt)
Urkunden
lat
Ausstellungsort: Eichstätt
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 320 (339-340)
Originaldatierung: ... die vero vicesimaprima Mensis Julij
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Einzelne Risse
Jahr: 1474
Monat: 7
Tag: 21
Äußere Beschreibung: Or., lat., Perg.;
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 320 (339-340)
Originaldatierung: ... die vero vicesimaprima Mensis Julij
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Einzelne Risse
Jahr: 1474
Monat: 7
Tag: 21
Äußere Beschreibung: Or., lat., Perg.;
Besonderheiten: Notariatsinstrument ohne Notariatssignet
Pius II., Papst
Heldburg: Johannes von, Lizentiat beider Rechte, Domscholaster zu Eichstätt
Jäger: Lorenz, Pfarrer zu Leidling
Wintermair: Johannes, Pfarrer zu Ried
Vogt: Johannes, Notar und Schreiber zu Eichstätt
Leidling (Gde. Burgheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Ried (Gde. Neuburg a.d.Donau, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Eichstätt (Lkr. Eichstätt)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ