Der Hafner und Ulmer Bürger Konrad Ziegler verkauft dem Zunftmeister Johann Meulinger sowie den Räten, Büchsenmeistern, Zwölfmeistern und der gesamten Schmiedezunft in Ulm für das von dem verstorbenen Johann Langwalter gestiftete Almosen einen jährlichen Zins von 1,25 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von seinem Haus mit zugehöriger Hofstatt in Ulm auf der Hofstatt des Grau zwischen den Häusern des Weinziehers Peter Mayer und des Peter Spar, die er den Käufern als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses eingesetzt hat. Davon gefallen außerdem der Deutschordenskommende ("Tewtschhaws") in Ulm [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3] jährlich 1 Weihnachtshuhn und Konrad Gussenstadt ("Gussgenstatt") 3 Gulden. Haus und Hofstatt sind zudem den Erben des verstorbenen Michael Besserer genannt Ziegler für eine Schuld von 54,25 Gulden als Pfand in das Pfandbuch der Stadt Ulm eingetragen. Für den Zins haben ihm die Käufer 25 rheinische Gulden bezahlt. Er behält sich für sich und seine Erben das Recht vor, diesen Zins wieder abzulösen.