Die Vettern und Ulmer Bürger Wilhelm Ehinger der Ältere und Christoph Ehinger stiften einen Jahrtag für Jakob Ehinger den Älteren und seine Ehefrau Elisabeth geborene Karg sowie für deren Söhne Johann Ehinger und seine Ehefrau Barbara geborene Schermar ("Schermayr") und Jakob Ehinger. Dieser Jahrtag soll in der Kirche des Dominikanerklosters ("zu/o/ den Predigern") in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] an dem Altar, den vormals Johann Ehinger von Mailand gestiftet und den derzeit der Priester Johann Seybolt innehat, begangen werden. Er wird bezahlt mit einem jährlichen Zins von 5 rheinischen Gulden, den ihnen Magdalena Gregg, die Witwe des Jakob Ehinger, dafür übergeben hat. Dieser gefällt von den 10 Gulden, die ihr Äbtissin und Konvent des Augustinerchorfrauenstifts Edelstetten ("Ettlinstetten") [Gde. Neuburg a. d. Kammel/Lkr. Günzburg] jedes Jahr von zwei Höfen in Harthausen [Gde. Rettenbach/Lkr. Günzburg] entrichten müssen. Der Jahrtag soll von dem jeweiligen Kaplan am Altar des Johann Ehinger zusammen mit neun weiteren Priestern mit Vigil, Seelmesse und brennenden Kerzen feierlich begangen werden. Bei Säumnis fällt der Zins in dem betreffenden Jahr an die Dominikaner, die dann dafür den Jahrtag feiern sollen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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