Prinz Ludwig (Louis Ferdinand) (Bestand)
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BPH, Rep. 57 II
Tektonik >> HAUS UND HOF DER HOHENZOLLERN >> Haus Hohenzollern >> Nebenlinien und nichtregierende Nachkommen der Hauptlinie >> Nichtregierende Nachkommen und ihre Familien (bis 1918)
Laufzeit: 1772 - 1807 (1824, 1848, 1853 - 1857, 1872, 1915, 1927)
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1772-1806
Der vorliegende Bestand gehört zu den Personalreposituren des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs. Er umfasst derzeit (2016) 53 Verzeichnungseinheiten (0,5 lfdm Archivgut) mit einer Gesamtlaufzeit von 1772 bis 1807. Weitere Dokumente stammen aus den Jahren 1824, 1848, 1853-1857, 1872, 1915 und 1927.
Die Unterlagen beziehen sich auf das Leben von Friedrich Ludwig Christian von Preußen, genannt Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Der Bestand beinhaltet u. a. zahlreiche Dokumente zu dem Vermögen bzw. den Verbindlichkeiten des Prinzen. Zudem existieren einige Briefe seiner Korrespondenz.
Seit 1851/52 waren die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs aus dem Geheimen Staatsarchiv ausgegliedert worden und befanden sich noch im Berliner Schloss. Seit 1893 waren sie in einem eigenen Dienstgebäude in Berlin-Charlottenburg untergebracht. Trotz der Auslagerung einiger Bestände während des II. Weltkrieges wurden große Teile durch einen Bombentreffer im November 1943 vernichtet. Daher sind die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs nur lückenhaft überliefert beziehungsweise gelten als Kriegsverlust.
Ausgelagerte Bestände wurden nach Kriegsende im Deutschen Zentralarchiv, Historische Abteilung II in Merseburg verwahrt, Archivalien, die den Krieg in Berlin überstanden hatten, wurden im Geheimen Staatsarchiv in Dahlem aufbewahrt. Der Merseburger Bestand behielt seine alphabethische Klassifikation, während der Dahlemer Teil nummerisch geordnet wurde. Eine Zusammenführung der Bestände konnte erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgen. Ergänzt werden die Bestände durch Akzessionen (Schenkungen, Käufe und andere Erwerbungen).
Archivalien, die als Kriegsverlust identifiziert sind, sind in diesem Findbuch nicht aufgeführt, können aber in den entsprechenden Altfindmitteln recherchiert werden.
Grundlage für die Klassifikation ist das Buchstabenschema für die Personalreposituren des Hausarchives aus der Übersicht über die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs zu Berlin-Charlottenburg, abgedruckt in den Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung Heft 27 von 1936. Einzelne Klassifikationspunkte wurden dem Inhalt des Bestandes angepasst. Die Akten sind unter dem Klassifikationspunkt chronologisch geordnet, die Korrespondenz alphabetisch nach Korrespondenzpartner.
In dieser Klassifikation werden nur die Klassifikationspunkte aufgeführt, hinter denen sich Verzeichnungseinheiten befinden. Alle unbesetzten Klassifikationspunkte sind der Vollständigkeit halber unter dem Punkt "Nicht besetzte Klassifikationspunkte" aufgeführt, da es in den Personalreposituren den Brandenburg-Preußischen Hausarchivs (BPH) zu Erwerbungen kommen kann, die unter die noch unbesetzten Klassifikationspunkte fallen.
Über die hier verzeichneten Akten hinaus befinden sich weitere Akten zu Friedrich Ludwig Christian von Preußen u. a. in folgenden Beständen:
- GStA PK, I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett
- GStA PK, I. HA Rep. 100 Ministerium des Königlichen Hauses
- GStA PK, I. HA Rep. 133 Prinzliche Domänenkammern und Hofmarschallämter
- GStA PK, III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten.
Ergänzend sei auf folgende Bestände hingewiesen:
- GStA PK, BPH, Rep. 57 I Prinz Ferdinand [Vater]
- GStA PK, BPH, Rep. 57 III Prinz August [Bruder].
Literaturhinweis:
- Kleßmann, Eckart (1972): Prinz Louis Ferdinand von Preußen. 1772-1806; Gestalt einer Zeitenwende.
München (Signatur: 14 b 308)
- Nadolny, Burkard (1993): Louis Ferdinand. Das Leben eines preußischen Prinzen. München
(Signatur: 14 b 376)
- Oster, Uwe A. (2003): Der preußische Apoll. Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1772-1806).
Regensburg (Signatur: 14 b 424)
- Wahl, Hans [1925]: Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Ein Bild seines Lebens in Briefen,
Tagebuchblättern und zeitgenössischen Zeugnissen. Dachau bei München
(Signatur: 14 b 162)
Die Verzeichnung erledigte die Archivarin Frau Adlung.
Die Akten sind wie folgt zu bestellen:
BPH, Rep. 57 II Nr. [ ]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
GStA PK, BPH, Rep. 57 II Prinz Ludwig, Nr. [ ]
Letzte vergebene Signaturnummer: 53
Berlin, im Oktober 2015
Biografie Prinz Friedrich Ludwig Christian von Preußen
18.11.1772 Geburt im Schloss Friedrichsfelde
28.11.1772 Taufe im Schloss Friedrichsfelde
1792-1797 Erster Koalitionskrieg (u. a. Österreich und Preußen) gegen Frankreich.
Teilnahme als Oberst
1793 Verwundung bei der Belagerung von Mainz
1794 Ernennung zum Chef eines in Magdeburg stationierten Infanterieregiments
1802 Ernennung zum Domprobst in Magdeburg, nach dem Tod des Prinzen Friedrich
Heinrich Ludwig von Preußen
10.10.1806 gefallen im Gefecht bei Saalfeld
15.10.1806 vorläufige Beisetzung in der herzoglichen Gruft der Pfarrkirche in Saalfeld
21.03.1811 Beisetzung im Berliner Dom
1823 Einweihung des von Schinkel entworfenen Denkmals in Saalfeld
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 57 II
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1772-1806
Der vorliegende Bestand gehört zu den Personalreposituren des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs. Er umfasst derzeit (2016) 53 Verzeichnungseinheiten (0,5 lfdm Archivgut) mit einer Gesamtlaufzeit von 1772 bis 1807. Weitere Dokumente stammen aus den Jahren 1824, 1848, 1853-1857, 1872, 1915 und 1927.
Die Unterlagen beziehen sich auf das Leben von Friedrich Ludwig Christian von Preußen, genannt Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Der Bestand beinhaltet u. a. zahlreiche Dokumente zu dem Vermögen bzw. den Verbindlichkeiten des Prinzen. Zudem existieren einige Briefe seiner Korrespondenz.
Seit 1851/52 waren die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs aus dem Geheimen Staatsarchiv ausgegliedert worden und befanden sich noch im Berliner Schloss. Seit 1893 waren sie in einem eigenen Dienstgebäude in Berlin-Charlottenburg untergebracht. Trotz der Auslagerung einiger Bestände während des II. Weltkrieges wurden große Teile durch einen Bombentreffer im November 1943 vernichtet. Daher sind die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs nur lückenhaft überliefert beziehungsweise gelten als Kriegsverlust.
Ausgelagerte Bestände wurden nach Kriegsende im Deutschen Zentralarchiv, Historische Abteilung II in Merseburg verwahrt, Archivalien, die den Krieg in Berlin überstanden hatten, wurden im Geheimen Staatsarchiv in Dahlem aufbewahrt. Der Merseburger Bestand behielt seine alphabethische Klassifikation, während der Dahlemer Teil nummerisch geordnet wurde. Eine Zusammenführung der Bestände konnte erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgen. Ergänzt werden die Bestände durch Akzessionen (Schenkungen, Käufe und andere Erwerbungen).
Archivalien, die als Kriegsverlust identifiziert sind, sind in diesem Findbuch nicht aufgeführt, können aber in den entsprechenden Altfindmitteln recherchiert werden.
Grundlage für die Klassifikation ist das Buchstabenschema für die Personalreposituren des Hausarchives aus der Übersicht über die Bestände des Brandenburg-Preußischen Hausarchivs zu Berlin-Charlottenburg, abgedruckt in den Mitteilungen der Preußischen Archivverwaltung Heft 27 von 1936. Einzelne Klassifikationspunkte wurden dem Inhalt des Bestandes angepasst. Die Akten sind unter dem Klassifikationspunkt chronologisch geordnet, die Korrespondenz alphabetisch nach Korrespondenzpartner.
In dieser Klassifikation werden nur die Klassifikationspunkte aufgeführt, hinter denen sich Verzeichnungseinheiten befinden. Alle unbesetzten Klassifikationspunkte sind der Vollständigkeit halber unter dem Punkt "Nicht besetzte Klassifikationspunkte" aufgeführt, da es in den Personalreposituren den Brandenburg-Preußischen Hausarchivs (BPH) zu Erwerbungen kommen kann, die unter die noch unbesetzten Klassifikationspunkte fallen.
Über die hier verzeichneten Akten hinaus befinden sich weitere Akten zu Friedrich Ludwig Christian von Preußen u. a. in folgenden Beständen:
- GStA PK, I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett
- GStA PK, I. HA Rep. 100 Ministerium des Königlichen Hauses
- GStA PK, I. HA Rep. 133 Prinzliche Domänenkammern und Hofmarschallämter
- GStA PK, III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten.
Ergänzend sei auf folgende Bestände hingewiesen:
- GStA PK, BPH, Rep. 57 I Prinz Ferdinand [Vater]
- GStA PK, BPH, Rep. 57 III Prinz August [Bruder].
Literaturhinweis:
- Kleßmann, Eckart (1972): Prinz Louis Ferdinand von Preußen. 1772-1806; Gestalt einer Zeitenwende.
München (Signatur: 14 b 308)
- Nadolny, Burkard (1993): Louis Ferdinand. Das Leben eines preußischen Prinzen. München
(Signatur: 14 b 376)
- Oster, Uwe A. (2003): Der preußische Apoll. Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1772-1806).
Regensburg (Signatur: 14 b 424)
- Wahl, Hans [1925]: Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Ein Bild seines Lebens in Briefen,
Tagebuchblättern und zeitgenössischen Zeugnissen. Dachau bei München
(Signatur: 14 b 162)
Die Verzeichnung erledigte die Archivarin Frau Adlung.
Die Akten sind wie folgt zu bestellen:
BPH, Rep. 57 II Nr. [ ]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
GStA PK, BPH, Rep. 57 II Prinz Ludwig, Nr. [ ]
Letzte vergebene Signaturnummer: 53
Berlin, im Oktober 2015
Biografie Prinz Friedrich Ludwig Christian von Preußen
18.11.1772 Geburt im Schloss Friedrichsfelde
28.11.1772 Taufe im Schloss Friedrichsfelde
1792-1797 Erster Koalitionskrieg (u. a. Österreich und Preußen) gegen Frankreich.
Teilnahme als Oberst
1793 Verwundung bei der Belagerung von Mainz
1794 Ernennung zum Chef eines in Magdeburg stationierten Infanterieregiments
1802 Ernennung zum Domprobst in Magdeburg, nach dem Tod des Prinzen Friedrich
Heinrich Ludwig von Preußen
10.10.1806 gefallen im Gefecht bei Saalfeld
15.10.1806 vorläufige Beisetzung in der herzoglichen Gruft der Pfarrkirche in Saalfeld
21.03.1811 Beisetzung im Berliner Dom
1823 Einweihung des von Schinkel entworfenen Denkmals in Saalfeld
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 57 II
Umfang: 0,5 lfm (53 VE); Angaben zum Umfang: 0,5 lfm (53 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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Hierarchy detail view
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