Abt Johannes von St. Emmeram verwahrt sich in Gegenwart der Zeugen Hans Grässel, Domvikar von Regensburg, und Georg Schmeydel, Priester der Diözese Regensburg, gegen die in der hier inserierten und mit dem Siegel des Spitalmeisters Andreas Waldner besiegelten Urkunde des Hans Senntinger vom 25. Januar 1484 (siehe Nr. 2169a) behauptete Zustimmung des Abts zum Verkauf eines Ackers. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Georg Steurer, Kleriker von Regensburg
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Abt Johannes von St. Emmeram verwahrt sich in Gegenwart der Zeugen Hans Grässel, Domvikar von Regensburg, und Georg Schmeydel, Priester der Diözese Regensburg, gegen die in der hier inserierten und mit dem Siegel des Spitalmeisters Andreas Waldner besiegelten Urkunde des Hans Senntinger vom 25. Januar 1484 (siehe Nr. 2169a) behauptete Zustimmung des Abts zum Verkauf eines Ackers. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Georg Steurer, Kleriker von Regensburg
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 2289
KU Regensburg-St. Emmeram F. 191
Registratursignatur/AZ: Kasten 11, Schublade Nr. 6, Nr. 41
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1489 Oktober 23
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notariatsinstrument mit Notarsignet
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg, Kloster St. Emmeram
Vermerke: Laut ebenfalls mit Notarsignet signierten Vermerk vom 14. Dezember 1489 des gleichen Notars auf der Rückseite der Urkunde wurde dem Spitalmeister die Verwahrung des Abts im Gemach des Spitalmeisters in Gegenwart von Vincenz Lantzinger und Wolfgang Schüel verkündet.
Originaldatierung: Dise ding sein geschehen zu sand Haymeran in der cantzley in jar, tag, monad, stund und kayserthumb wie oben geschriben ist ... (als man zelt nach desselben gepurd viertzehen hundert und in dem newnundachtzigistem jar in dem sibenden rendt
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 10
Tag: 23
Äußere Beschreibung: 44x38 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg, Kloster St. Emmeram
Vermerke: Laut ebenfalls mit Notarsignet signierten Vermerk vom 14. Dezember 1489 des gleichen Notars auf der Rückseite der Urkunde wurde dem Spitalmeister die Verwahrung des Abts im Gemach des Spitalmeisters in Gegenwart von Vincenz Lantzinger und Wolfgang Schüel verkündet.
Originaldatierung: Dise ding sein geschehen zu sand Haymeran in der cantzley in jar, tag, monad, stund und kayserthumb wie oben geschriben ist ... (als man zelt nach desselben gepurd viertzehen hundert und in dem newnundachtzigistem jar in dem sibenden rendt
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 10
Tag: 23
Äußere Beschreibung: 44x38 cm
Tegernpeck: Johannes, Abt von St. Emmeram
Grässel: Hans, Domvikar von Regensburg
Schmeydel: Georg, Priester der Diözese Regensburg
Waldner: Andreas, Spitalmeister des Katharinenspitals
Senntinger: Hans
Steurer: Georg, kaiserlicher Notar, Kleriker von Regensburg
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Johannes II. Tegernpeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
CC0 1.0 Universell