Verkauf des gräflich Görtz'schen freiadeligen Gutes zu Lindheim an die Specht v. Bubenheim'sche Vormundschaft in Mainz
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F 1, 149/2
F 1 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft >> 3 Angelegenheiten einzelner Familien
1786-1788
Enthält u.a.: a) 1786 Februar (1785 Juli 25). Die Grafen v. Schlitz gen. v. Goertz (Georg mit Söhnen Carl und Ludwig, preußischer Generalmajor Carl Friedrich, preußischer Kriegsminister und Gesandter in Petersburg Johann Eustach) verkaufen den Vormündern (Witwe Katharina Hedwig Specht v. Bubenheim, geb. Gräfin Kageneck, Domherr zu Mainz und Trier Franz Philipp Graf v. Walderdorff, kurmainzischer Regierungsrat und Stadtgerichtspräsident zu Mainz Carl Adolf v. Ritter zu Grünstein) des noch minderjährigen Peter Carl Specht v. Bubenheim ihre Güter und Zehnten zu Lindheim mit 40 Morgen Wiesen zu Altenstadt (doch ohne 500 Morgen für 108.000 fl.
Enthält u.a.: b) 1787 August 3. Verzeichnis der dem gräflichen Hause Goertz noch gehörigen, zur Rittertruhe steuerbaren Güter in der Wetterau (Stammheim, Rodenbach, Enzheim)
Enthält u.a.: c) 1788 Februar 25. Die Brüder Georg und Karl Friedrich Grafen v. Goertz übertragen die bisher auf den nun verkauften Gütern zu Heldenbergen und Lindheim ruhende hypothekarische Sicherung des Wittums ihrer Schwägerin (Caroline Gräfin v. Goertz geb. v. Üchtritz (Gattin Johann Eustachs) auf das Goertz'sche Familienfideikommiss, Original. - Amtsrat Neuhof
Enthält u.a.: b) 1787 August 3. Verzeichnis der dem gräflichen Hause Goertz noch gehörigen, zur Rittertruhe steuerbaren Güter in der Wetterau (Stammheim, Rodenbach, Enzheim)
Enthält u.a.: c) 1788 Februar 25. Die Brüder Georg und Karl Friedrich Grafen v. Goertz übertragen die bisher auf den nun verkauften Gütern zu Heldenbergen und Lindheim ruhende hypothekarische Sicherung des Wittums ihrer Schwägerin (Caroline Gräfin v. Goertz geb. v. Üchtritz (Gattin Johann Eustachs) auf das Goertz'sche Familienfideikommiss, Original. - Amtsrat Neuhof
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:40 MESZ
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