Die Stände des Markgraftums Oberlausitz einigen sich, aus den bewilligten Steuern die 50000 Taler aufzubringen, die Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen zur Einlösung der verpfändeten Herrschaft Hoyerswerda mit den Dörfern und Gütern Koritz (Curtitz), Laubusch, Tätzschwitz (Töschwitz), Hosena (Hoßna), Torno (Thürna) und Leippe (Leippa) benötigt, und regeln die Auszahlung des Kapitals und der Zinsen bis 1661. Die Herschaft Hoyerwerda war von Heinrich Hildebrandt von Einsiedel an Rudolph von Ponickau übergegangen, der sie für 12 Jahre an seine Neffen aus der Familie von Einsiedel auf Wiedereinlösung verpfändet hatte.