Regierungsveterinärrat Calw I (Sitz in Calw) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 67/3 T 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Regierungsveterinärräte und Staatliche Veterinärämter >> Regierungsveterinärrat Calw I (Sitz in Calw)
Überlieferungsgeschichte
Die Überlieferung der Staatlichen Veterinärämter einschließlich der Vorgängerbehörden (Regierungsveterinär(ober)räte bzw. Oberamtstierärzte) beginnt in der Regel frühestens in den 1950er oder 1960er Jahren. Nur in seltenen Fällen ist auch das Schriftgut aus der Zeit vor 1950 erhalten geblieben. Beim Regierungsveterinäramt Calw haben sich, insbesonndere bei der Vorprovenienz Regierungsveterinärrat Calw, offensichtlich große Teile der Akten erhalten. Im Staatsarchiv Sigmaringen waren bereits 1971 114 Akten über das Regierungspräsidium Tübingen abgeliefert worden. Obwohl in der Regel nur wenige Aktenplangruppen der Veterinäramtsüberlieferung als archivwürdig zu bezeichnen sind, wurde im vorliegenden Fall aufgrund der Geschlossenheit der Altregistratur das vorhandene Schriftgut großzügig übernommen. Der vorliegende Bestand, einschließlich der bereits im Staatsarchiv vorhandenen Akten, dokumentiert daher beispielshaft die Tätigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen eines Regierungsveterinärrates im 20. Jahrhundert. Im Zuge der Verwaltungsreform 1972 wurden die Regierungsveteri-närratsstellen zusammengelegt, im vorliegenden Fall Horb und Nagold mit Calw vereinigt. Zudem wurde das neugebildete Staatliche Veterinäramt, mit der Außenstelle in Pforzheim, dem Regierungsbezirk Karlsruhe zugewiesen, so daß es nun zum Sprengel des Generallandesarchivs Karlsruhe gehört. Daher sind nur die Akten bis zur Verwaltungsreform 1972 im Staatsarchiv Sigmaringen im vorliegenden Bestand vereinigt. Danach entstandene Akten werden im Generallandesarchiv in Karlsruhe verwahrt. Die vorliegende Verzeichnung entstand im Sommer 1994 im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums durch die Abiturientin Silke Schöttle. Aufgrund der beispielhaften Überlieferung eines Veterinäramtes im 20. Jahrhundert wurde bei der Verzeichnung eine tiefere Erschließung gewählt, als dies normalerweise für die Veterinäramtsüberlieferung erforderlich ist.
Der Bestand Wü 67/3 Bd.2 umfaßt nun 236 Faszikel. Er ergänzt die bereits im Staatsarchiv Sigmaringen vorhandenen 114 Akten aus der Zeit 1910-1957 des Regierungsveterinärrates Calw (Wü 67/3 Bd.1).
Dr. Jürgen Treffeisen
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Oberamtstierarzt; Organisation; Dienstbetrieb; Ausübung der Tierheilkunde; Gesundheitspflege der Haustiere; Tierkrankheiten; Tierverkehr; Desinfektionswesen; Entschädigung für Tierverluste; Tierzucht; Nahrungsmittelpolizei; Abdeckereiwesen; Statistik.
Die Überlieferung der Staatlichen Veterinärämter einschließlich der Vorgängerbehörden (Regierungsveterinär(ober)räte bzw. Oberamtstierärzte) beginnt in der Regel frühestens in den 1950er oder 1960er Jahren. Nur in seltenen Fällen ist auch das Schriftgut aus der Zeit vor 1950 erhalten geblieben. Beim Regierungsveterinäramt Calw haben sich, insbesonndere bei der Vorprovenienz Regierungsveterinärrat Calw, offensichtlich große Teile der Akten erhalten. Im Staatsarchiv Sigmaringen waren bereits 1971 114 Akten über das Regierungspräsidium Tübingen abgeliefert worden. Obwohl in der Regel nur wenige Aktenplangruppen der Veterinäramtsüberlieferung als archivwürdig zu bezeichnen sind, wurde im vorliegenden Fall aufgrund der Geschlossenheit der Altregistratur das vorhandene Schriftgut großzügig übernommen. Der vorliegende Bestand, einschließlich der bereits im Staatsarchiv vorhandenen Akten, dokumentiert daher beispielshaft die Tätigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen eines Regierungsveterinärrates im 20. Jahrhundert. Im Zuge der Verwaltungsreform 1972 wurden die Regierungsveteri-närratsstellen zusammengelegt, im vorliegenden Fall Horb und Nagold mit Calw vereinigt. Zudem wurde das neugebildete Staatliche Veterinäramt, mit der Außenstelle in Pforzheim, dem Regierungsbezirk Karlsruhe zugewiesen, so daß es nun zum Sprengel des Generallandesarchivs Karlsruhe gehört. Daher sind nur die Akten bis zur Verwaltungsreform 1972 im Staatsarchiv Sigmaringen im vorliegenden Bestand vereinigt. Danach entstandene Akten werden im Generallandesarchiv in Karlsruhe verwahrt. Die vorliegende Verzeichnung entstand im Sommer 1994 im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums durch die Abiturientin Silke Schöttle. Aufgrund der beispielhaften Überlieferung eines Veterinäramtes im 20. Jahrhundert wurde bei der Verzeichnung eine tiefere Erschließung gewählt, als dies normalerweise für die Veterinäramtsüberlieferung erforderlich ist.
Der Bestand Wü 67/3 Bd.2 umfaßt nun 236 Faszikel. Er ergänzt die bereits im Staatsarchiv Sigmaringen vorhandenen 114 Akten aus der Zeit 1910-1957 des Regierungsveterinärrates Calw (Wü 67/3 Bd.1).
Dr. Jürgen Treffeisen
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Oberamtstierarzt; Organisation; Dienstbetrieb; Ausübung der Tierheilkunde; Gesundheitspflege der Haustiere; Tierkrankheiten; Tierverkehr; Desinfektionswesen; Entschädigung für Tierverluste; Tierzucht; Nahrungsmittelpolizei; Abdeckereiwesen; Statistik.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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03.04.2025, 8:37 AM CEST