Ehevertrag zwischen dem verwitweten Marner Jakob Reichlen und der ledigen Philippina Schäfer. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe die zwei Kinder Anna und Magdalena sowie aus seiner vorigen dritten Ehe den Sohn Johann Jakob. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Metzgers Nikodemus Schäfer und des Metzgers Johann Georg Gerst als Pfleger der Braut sowie des Marners Konrad Ruß, des Silberarbeiters Johann Konrad Kern und des Handwerksknechts Johann Jakob Henke als Pfleger der Kinder des Bräutigams.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Marner Jakob Reichlen und der ledigen Philippina Schäfer. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe die zwei Kinder Anna und Magdalena sowie aus seiner vorigen dritten Ehe den Sohn Johann Jakob. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Metzgers Nikodemus Schäfer und des Metzgers Johann Georg Gerst als Pfleger der Braut sowie des Marners Konrad Ruß, des Silberarbeiters Johann Konrad Kern und des Handwerksknechts Johann Jakob Henke als Pfleger der Kinder des Bräutigams.
A Urk. Heiratsverträge, 562
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1805 Juli 25.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Reichlen und Philippina Schäfer
Siegler: Das kurpfalzbaierische Stadtgericht in Ulm mit dem Stadtgerichtssiegel
Kanzleivermerke: No. 13 (19. Jh.); Nr. 379 (19. Jh.); N. 488 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 25. Juli 1805
Datum: So geschehen und gegeben Ulm, den 25. julii 1805.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Reichlen und Philippina Schäfer
Siegler: Das kurpfalzbaierische Stadtgericht in Ulm mit dem Stadtgerichtssiegel
Kanzleivermerke: No. 13 (19. Jh.); Nr. 379 (19. Jh.); N. 488 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 25. Juli 1805
Datum: So geschehen und gegeben Ulm, den 25. julii 1805.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International