Betriebsrat der Niederlassung Halle, der Baustelle "Elbebrücke Tangermünde" und der Baustelle Schkopau
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I 579, Nr. 8 (Benutzungsort: Merseburg)
P 2; 12
Registratursignatur: 16 (1704a)
I 579 (Benutzungsort: Merseburg) Grün und Bilfinger AG, Mannheim, Niederlassung Halle (Saale)
Grün und Bilfinger AG, Mannheim, Niederlassung Halle (Saale) >> 01. Leitung und Organisation >> 01.03. Betriebsrat
Nov. 1946 - Jan. 1948
Enthält: Lohn-, Tarif- und Sozialangelegenheiten.- Urlaubsanspruch im Baugewerbe.- Protokolle von Betriebs- und Belegschaftsversammlungen.- Vierteljahresberichte.- Stellungnahmen des FDGB.- Personalveränderungen.- Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung.- Protokolle über Betriebsratswahlen.- Bekanntmachungen.- Betriebsvereinbarung.- Fragebogen zum Stand der politischen Säuberung.- Vorschläge des Gesamtbetriebsrates zur Schaffung und Verteilung des Sozialfonds.- Bericht zur Betriebsvereinbarung.- Kandidatenlisten zu Betriebsratswahlen.- Durchführung der Arbeitsschutzwoche.- Zusatz zur Betriebsvereinbarung.- Wahl des Gesamtbetriebsrats.- Resolution wegen zusätzlicher Verpflegung.- Neue Tarife.- Brennmaterial.- Mitteilungen (Post, Ausbildung von Umschülern, Betriebsvereinbarung, Kollektivvertrag, Schnürsenkel).- Betriebsordnung.- Wahl eines Unfallobmanns und eines Baudelegierten.- Fusion der Baubetriebe.- Betriebsratswahl im neugebildeten Betrieb Arge Westeregeln (vorher: Mitteldeutscher Industrie- und Wasserbau; vorher Grün & Bilfinger, Halle und Bernburger Industriebau, vorm. Heinrich Butzer, Bernburg).- Kameradschaftsabend.- Beschaffung von Fahrradreifen.- Mitteilung an die SED-Geschäftsstelle Tangermünde zur Betriebskundgebung über die Londoner Konferenz.- Resolution an den Blockausschuss der antifaschistisch-demokratischen Parteien, Tangermünde.- Weihnachtsgratifikation.- Betriebsruhe nach Weihnachten.- Jahreschlussbericht.
92 Bl.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ