Anspruch auf einige dem Herrn von Burgau ehemals mit jährlich drei Sumber Hafer rentpflichtige Benden. Johann Kerken will die umstrittenen Benden von einem Hermann Schrueder gekauft haben, in dessen Besitz sie durch mehrere Verkäufe gelangt waren. Johann Hentsch bestreitet die Rechtmäßigkeit dieser Verkäufe.
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AA 0627, 2514 - H 1008/3232
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1534 - 1537 (1534 - 1551)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann Hensch der Ältere, Düren, (Bekl.) Beklagter: Johann Kerken (Kertzgen), Düren, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Ludwig Ziegler 1534 - Dr. Sibert Louenburg 1534 - Dr. Jakob Huckel 1534 - Lic. Mauritius Breunle 1534 - Dr. Anastasius Greineisen 1537 - Dr. Adam Themar 1537 - Dr. Christoph von Schwappach 1537 - Lic. Valentin Gotfrid 1537 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Philipp Baumann 1534 - Dr. Ludwig Ziegler 1534 - Lic. Mauritius Breunle 1534 - Dr. Sibert Louenburg 1534 Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Schultheiß und Schöffen des Hauptgerichts Jülich 1534 - 2. RKG 1534 - 1537 (1534 - 1551) Beweismittel: Klage des Dr. Anastasius Greineisen, er habe von Hentsch für seine Tätigkeit nur sechs Gulden erhalten (Q 27). Beschreibung: 1 cm, 38 Bl., gebunden; Q 1 - 13 und Q A nach Q 8, dazu eine Q 27. Lit.: Lothar Müller-Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, S. 441.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:17 MESZ