Hohenzollerische Landesbank/Spar- und Leihkasse für die hohenzollerischen Lande: Personalakten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 315 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Hohenzollerische Bestände >> Preußischer Regierungsbezirk der Hohenzollerischen Lande >> Landeskommunalverband und nachgeordnete Einrichtungen
1837-1937
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
Gegründet 1834 als "Spar- und Leihkasse für das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen"; 1855 unter der Bezeichnung "Spar- und Leihkasse für die Hohenzollern'schen Lande" mit Sitz in Sigmaringen auf den Regierungsbezirk Sigmaringen ausgedehnt; die Kasse erhielt die Rechte einer öffentlichen Kasse, wobei die 1835 verliehenen Vorrechte gewahrt blieben.
1875 übernahm der neu errichtete Landeskommunalverband der Hohenz. Lande die subsidiäre Garantie sowie die Verwaltung und Beaufsichtigung der Anstalt und gab ihr 1888 ein neues Statut, in dem ihr die Förderung von Landwirtschaft und Gewerbe zur Aufgabe gemacht wurde.
Die neue Satzung von 1929 brachte u.a. die Namensänderung in "Hohenzollerische Landesbank, Spar- und Leihkasse Sigmaringen".
Das Sparkassengesetz für Baden-Württemberg von 1967 beließ dem Landeskommunalverband zwar gewisse Sonderrechte, überführte aber die sonstigen Zuständigkeiten auf die Organe der Bank. Die Bezeichnung lautete nun: "Hohenzollerische Landesbank, Spar- und Girokasse der Hohenzollerischen Lande".
Infolge der Kreisreform wurde der Landeskommunalverband aufgelöst und die Hohenz. Landesbank ab 1. Januar 1973 Kreissparkasse für den neuen Landkreis Sigmaringen; die bisherige Bezeichnung ging in ihren neuen Namen "Hohenzollerische Landesbank - Kreissparkasse Sigmaringen" ein.
Bearbeiterbericht
Der Bestand wurde vom Archivangestellten Herzog geordnet und repertorisiert und vom Angestellten Keller verpackt und magaziniert.
Sigmaringen, den 17. Dezember 1952
Dr. Herberhold
Oberarchivrat
Behördengeschichte
Gegründet 1834 als "Spar- und Leihkasse für das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen"; 1855 unter der Bezeichnung "Spar- und Leihkasse für die Hohenzollern'schen Lande" mit Sitz in Sigmaringen auf den Regierungsbezirk Sigmaringen ausgedehnt; die Kasse erhielt die Rechte einer öffentlichen Kasse, wobei die 1835 verliehenen Vorrechte gewahrt blieben.
1875 übernahm der neu errichtete Landeskommunalverband der Hohenz. Lande die subsidiäre Garantie sowie die Verwaltung und Beaufsichtigung der Anstalt und gab ihr 1888 ein neues Statut, in dem ihr die Förderung von Landwirtschaft und Gewerbe zur Aufgabe gemacht wurde.
Die neue Satzung von 1929 brachte u.a. die Namensänderung in "Hohenzollerische Landesbank, Spar- und Leihkasse Sigmaringen".
Das Sparkassengesetz für Baden-Württemberg von 1967 beließ dem Landeskommunalverband zwar gewisse Sonderrechte, überführte aber die sonstigen Zuständigkeiten auf die Organe der Bank. Die Bezeichnung lautete nun: "Hohenzollerische Landesbank, Spar- und Girokasse der Hohenzollerischen Lande".
Infolge der Kreisreform wurde der Landeskommunalverband aufgelöst und die Hohenz. Landesbank ab 1. Januar 1973 Kreissparkasse für den neuen Landkreis Sigmaringen; die bisherige Bezeichnung ging in ihren neuen Namen "Hohenzollerische Landesbank - Kreissparkasse Sigmaringen" ein.
Bearbeiterbericht
Der Bestand wurde vom Archivangestellten Herzog geordnet und repertorisiert und vom Angestellten Keller verpackt und magaziniert.
Sigmaringen, den 17. Dezember 1952
Dr. Herberhold
Oberarchivrat
32 Akten (0,3 lfd.m)
Bestand
Josef Mühlebach: Der Landeskommunalverband der Hohenzollerischen Lande. In: Arbeiten zur Landeskunde Hohenzollerns. Heft 10. 1972. S. 49-62.
Denkschrift zur Hundertjahrfeier 1834-1934. Hohenzollerische Landesbank - Spar- und Leihkasse. 1934.
Wilfried Schöntag: Vom Bauern zum Gewerbetreibenden. Die wirtschaftliche Entwicklung in Hohenzollern vom 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. 1984. S. 13-18.
Denkschrift zur Hundertjahrfeier 1834-1934. Hohenzollerische Landesbank - Spar- und Leihkasse. 1934.
Wilfried Schöntag: Vom Bauern zum Gewerbetreibenden. Die wirtschaftliche Entwicklung in Hohenzollern vom 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. 1984. S. 13-18.
Sigmaringen SIG; Hohenzollerische Landesbank
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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