Friedberg, Burg: Hans v. Flersheim (-heym), Amtmann zu Lautern (Luttern) [= Kaiserslautern], Philipp v. Wolfskehlen, Rudolf v. Sulzbach, Friedrich v. Rüdesheim (Rudeßheym) der Alte, Philipp v. Hoheneck (Hoenecke), Hans v. Gundheim, Bernhard Mauchenheim v. Zweibrücken (Zweynbrucken), Albrecht v. Morschheim (Morß-) und Siegfried Horneck v. Heppenheim bestätigen, daß Johann v. Morschheim, Vogt zu Germersheim, Ursula v. Hussenstein geheiratet und ihnen zu erkennen gegeben hat, daß ihm aufgrund seiner vier edlen Wappengenossen und zum Schild geborenen Ahnen die Burgmannsfreiheit und Gemeinschaft der Burg Friedberg zusteht, weshalb er die Aussteller um ihre Bestätigung gebeten hat, die dies anhand von Salbüchern, Lehnbriefen und Urkunden von Fürsten, Grafen und Herren des Adels nachgeprüft haben, auch daß Johann v. Morschheim von den edlen Geschlechtern derer v. Morschheim, Fürfeld (Furfellt), Bettendorf und 'Rypen' v. Leiningen (Lyningen) abstammt, mit denen er gleichen Stammes und Geblüts ist und die für rittermäßige Edelleute erachtet werden.
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Friedberg, Burg: Hans v. Flersheim (-heym), Amtmann zu Lautern (Luttern) [= Kaiserslautern], Philipp v. Wolfskehlen, Rudolf v. Sulzbach, Friedrich v. Rüdesheim (Rudeßheym) der Alte, Philipp v. Hoheneck (Hoenecke), Hans v. Gundheim, Bernhard Mauchenheim v. Zweibrücken (Zweynbrucken), Albrecht v. Morschheim (Morß-) und Siegfried Horneck v. Heppenheim bestätigen, daß Johann v. Morschheim, Vogt zu Germersheim, Ursula v. Hussenstein geheiratet und ihnen zu erkennen gegeben hat, daß ihm aufgrund seiner vier edlen Wappengenossen und zum Schild geborenen Ahnen die Burgmannsfreiheit und Gemeinschaft der Burg Friedberg zusteht, weshalb er die Aussteller um ihre Bestätigung gebeten hat, die dies anhand von Salbüchern, Lehnbriefen und Urkunden von Fürsten, Grafen und Herren des Adels nachgeprüft haben, auch daß Johann v. Morschheim von den edlen Geschlechtern derer v. Morschheim, Fürfeld (Furfellt), Bettendorf und 'Rypen' v. Leiningen (Lyningen) abstammt, mit denen er gleichen Stammes und Geblüts ist und die für rittermäßige Edelleute erachtet werden.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1491 Mai 24
Ausf., Perg., 9 anh. Sg., gut erh., 7 seitl. abgebr.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1491, Donnerstag nach Pfingsten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans von Flersheym, Amtmann zu Luttern, Philips Wollfskell, Ruddolf Sultzbach, Friderich von Rudeßheym, der Alte, Philips von Hoenecke, Hans von Guntheym, Bernhart Mauchenheymer von Zweybrucken, Albrecht von Morßheym und Syfrit Hornecke von Heppenheim bescheinigen dem Johann von Morßheim, Vogt zu Germerßheym, der sich mit Urselln von Hussenstein vermählt hat und um Aufnahme in die Burgmannsfreiheit und -gemeinschaft nachsucht, dass er von 4 Ahnen her von den Geschlechtern Morßheym, Furfellt, Bettendorf und Rypen von Lyningen stamme und edel, ehelich und ehrlich zum Schilde geboren sei
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans von Flersheym, Amtmann zu Luttern, Philips Wollfskell, Ruddolf Sultzbach, Friderich von Rudeßheym, der Alte, Philips von Hoenecke, Hans von Guntheym, Bernhart Mauchenheymer von Zweybrucken, Albrecht von Morßheym und Syfrit Hornecke von Heppenheim bescheinigen dem Johann von Morßheim, Vogt zu Germerßheym, der sich mit Urselln von Hussenstein vermählt hat und um Aufnahme in die Burgmannsfreiheit und -gemeinschaft nachsucht, dass er von 4 Ahnen her von den Geschlechtern Morßheym, Furfellt, Bettendorf und Rypen von Lyningen stamme und edel, ehelich und ehrlich zum Schilde geboren sei
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ