Friedrich Ludwig Graf von Nassau, Saarbrücken und Saarwerden bekundet, daß sein + Ururgroßvater Albrecht Graf zu Nassau und Saarbrücken + Hanß Wilhelm von Schönborn, + Johanns von Schönborn zu Hahnstätten (Hohnstetten) zugleich für dessen Brüder Hanß Georg, Philipp und Philipp Hanß zu Mannlehen mit 1/3 Fruchtzehnten und einem Teil am kleinen Zehnten zu Hahnstätten und mit 1/3 Fruchtzehnten zu Kaltenholzhausen (Holtzhausen, was da ligt zwischen Hohnstetten und Kirberg) belehnt hatte, das nach dem Tod dieser Linie an Philipp Erwein von Schönborn als Stammes- und Lehnsagnat kam und mit lehnsherrlichem Konsens von dem Freiherrn von Schönborn an + Johann Ernst Freiherrn von Friesensee, kaiserlicher Obrist und Generalquatiermeister verkauft wurde, den sein + Vater Graf Johann Ludwig von Nassau-Saarbrücken belehnt hatte, der auch Konsens zum Verkauf des Lehens von Sabina Lamberten Frau von Friesensee, geborene Freifrau von Esch, als Vormünderin an Carl Graf von Wied erteilt hat, den der Aussteller zugleich damit zu Mannlehen belehnt. Siegler: Aussteller.
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Friedrich Ludwig Graf von Nassau, Saarbrücken und Saarwerden bekundet, daß sein + Ururgroßvater Albrecht Graf zu Nassau und Saarbrücken + Hanß Wilhelm von Schönborn, + Johanns von Schönborn zu Hahnstätten (Hohnstetten) zugleich für dessen Brüder Hanß Georg, Philipp und Philipp Hanß zu Mannlehen mit 1/3 Fruchtzehnten und einem Teil am kleinen Zehnten zu Hahnstätten und mit 1/3 Fruchtzehnten zu Kaltenholzhausen (Holtzhausen, was da ligt zwischen Hohnstetten und Kirberg) belehnt hatte, das nach dem Tod dieser Linie an Philipp Erwein von Schönborn als Stammes- und Lehnsagnat kam und mit lehnsherrlichem Konsens von dem Freiherrn von Schönborn an + Johann Ernst Freiherrn von Friesensee, kaiserlicher Obrist und Generalquatiermeister verkauft wurde, den sein + Vater Graf Johann Ludwig von Nassau-Saarbrücken belehnt hatte, der auch Konsens zum Verkauf des Lehens von Sabina Lamberten Frau von Friesensee, geborene Freifrau von Esch, als Vormünderin an Carl Graf von Wied erteilt hat, den der Aussteller zugleich damit zu Mannlehen belehnt. Siegler: Aussteller.
121, U von Wied 1710 April 10
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 23 Anfangsbuchstabe W >> 23.36 von Wied
1710 April 10
Ausfertigung, Pergament, mit eigenhändiger Unterschrift und Siegel in Holzkapsel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ottweiller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.0029, 13:06 MEZ