Der Notar Franz Joseph Hermann, Syndikus der Stadt Oettingen, bestätigt in Gegenwart der Zeugen Mathias Schnörzinger und Hans Jacob Bachmann, brandenburg-ansbachische Untertanen zu Hainsfarth im Wohnzimmer des Oettinger Deutschordens-Obervogts Johann Georg Pettighover und im Wirtshaus zu Pföfflingen die Einweisung des Deutschen Ordens in den Besitz der ihm von den Fürsten von Oettingen verkauften Untertanen des Dorfes Pföfflingen und die Vereidigung der Untertanen ebenda in Gegenwart des deutschordischen Wirts Caspar Deffner von ebenda und des brandenburgischen Verwalters zu Auhausen, Johann Lorenz Husswedel. - Vertreter des Deutschen Ordens sind Carl Heinrich v. Hornstein, Statthalter der Ballei Franken sowie Komtur zu Ellingen und Würzburg, Johann Georg Geiger, Sekretär der Ballei Franken, und Franz Conradt v. Reinach, Komtur zu Oettingen und Doauwörth, Vertreter des Fürsten sind Ernst Ludwig v. Seckendorff, Hof- und Kammerrats-Präsident, und der Rentmeister Friderich Kobelt. - Siegler: Notar.
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Der Notar Franz Joseph Hermann, Syndikus der Stadt Oettingen, bestätigt in Gegenwart der Zeugen Mathias Schnörzinger und Hans Jacob Bachmann, brandenburg-ansbachische Untertanen zu Hainsfarth im Wohnzimmer des Oettinger Deutschordens-Obervogts Johann Georg Pettighover und im Wirtshaus zu Pföfflingen die Einweisung des Deutschen Ordens in den Besitz der ihm von den Fürsten von Oettingen verkauften Untertanen des Dorfes Pföfflingen und die Vereidigung der Untertanen ebenda in Gegenwart des deutschordischen Wirts Caspar Deffner von ebenda und des brandenburgischen Verwalters zu Auhausen, Johann Lorenz Husswedel. - Vertreter des Deutschen Ordens sind Carl Heinrich v. Hornstein, Statthalter der Ballei Franken sowie Komtur zu Ellingen und Würzburg, Johann Georg Geiger, Sekretär der Ballei Franken, und Franz Conradt v. Reinach, Komtur zu Oettingen und Doauwörth, Vertreter des Fürsten sind Ernst Ludwig v. Seckendorff, Hof- und Kammerrats-Präsident, und der Rentmeister Friderich Kobelt. - Siegler: Notar.
Ritterorden, Urkunden 5765
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 18. Vogtei Oettingen
1717 Oktober 22/23
Papier
Urkunden
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Papier, mit Notariatssignet und Siegel. - Beiliegend Spezifikation der fürstlich-öttingischen Untertanen zu Pfefflingen, welche an den Deutschen Orden vermög Kaufbriefs ohne Vorbehalt mit Ordinarii- und Extrasteuern vollkommen überlassen worden sind, 1717 Oktober 13, Ausf., Papier. Blattzahl: 24
Äußere Beschreibung: Ausf., Notariatsinstrument, Papier, mit Notariatssignet und Siegel. - Beiliegend Spezifikation der fürstlich-öttingischen Untertanen zu Pfefflingen, welche an den Deutschen Orden vermög Kaufbriefs ohne Vorbehalt mit Ordinarii- und Extrasteuern vollkommen überlassen worden sind, 1717 Oktober 13, Ausf., Papier. Blattzahl: 24
Oettingen, Fürst v.
Pettighofer, Johann Georg
Geiger, Johann Georg
Reinach, Franz Konrad v.
Seckendorff-Gutend, Ernst Ludiwg v.
Kobelt, Johann Friedrich
Deffner, Kaspar
Hornstein, Carl Heinrich v.
Hermann, Franz Joseph
Schnörzinger, Matthias
Bachmann, Johann Jakob
Pfäfflingen (Gde. Nördlingen, Lkr. Donau-Ries)
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries)
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), Kommende
Franken, Ballei
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Landkommende
Würzburg, Kommende
Donauwörth (Lkr. Donau-Ries), DO-Kommende
Hainsfarth (Lkr. Donau-Ries)
Auhausen (Lkr. Donau-Ries), Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
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