Gemeindearchiv Niebelsbach (Bestand)
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Gemeindearchiv Niebelsbach (Nutzung über die Gemeinde Keltern), GA NIB
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Das historisch und rechtlich bedeutsame Schriftgut des seit 1972 zur Gemeinde Keltern gehörigen Ortsteils Niebelsbach umfasst – einschließlich der Unterlagen der bis 1927 selbständigen Gemeinden Ober- und Unterniebelsbach – etwa 33 laufende Regalmeter. Es bildet einen eigenständigen und abgeschlossenen Bestand innerhalb des Gemeindearchivs Keltern und besteht aus 1.009 Archivalieneinheiten, die in Form von Titelaufnahmen im vorliegenden Findbuch beschrieben sind. Das Ortsteilarchiv gliedert sich in folgende Hauptteile: 1. Akten und Bände, 2. Rechnungen sowie 3. Sammlungsbestand mit Unterlagen des Ingenieurbüros Hudelmaier in Dobel. Die ältesten Niebelsbacher Unterlagen stammen von 1576 bzw. 1593. Insgesamt 21 Archivalien stammen aus der Zeit vor 1800. Eine stärkere Überlieferung setzt in der Folgezeit ein; im 19. Jahrhundert beginnen insgesamt 353 Archivalien. Der Überlieferungsschwerpunkt liegt eindeutig im 20. Jahrhundert und hier insbesondere in der Zeit ab etwa 1920.
Der Bestand wurde durch das Kreisarchiv des Enzkreises erschlossen. Einen kleinen Teil, nämlich die Verwaltungsakten nach Aktenplan Flattich (ca. 4,7 laufende Meter) bearbeitete die Archivinspektoranwärterin Nicole Schütz im Rahmen ihrer Ausbildung für den gehobenen Archivdienst als archivarische Probearbeit von Juli bis September 1999. Den wesentlich größeren Rest der Unterlagen, dies sind die älteren Akten (v.a. Inventuren und Teilungen), die Bände und Rechnungen sowie der Sammlungsbestand Hudelmaier, erschloss Dr. Karl J. Mayer im Zeitraum von Oktober 2001 bis März 2002, der auch die Gesamtredaktion leistete. Layout und Fertigstellung des Findbuches übernahm Jürgen H. Staps. Die Entmetallisierungs-, Verpackungs- und Signierungsarbeiten wurden von Manuela Lamprecht, Ina Mauer, Andreas Karst und Roberto Nicolini ausgeführt.
Mit dem Ortsteilarchiv Niebelsbach als “kommunalem Gedächtnis” der ehemals selbständigen Gemeinde ist nun der erste Teilbestand des Gemeindearchivs Keltern nach modernen archivischen Erkenntnissen detailliert erschlossen und steht sowohl für verwaltungsinterne Recherchen als auch für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung zur Verfügung.
Das vorliegende Repertorium erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Findbüchern des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden. Als Grundlage für die Nutzung und Pflege des Archivs hat der Gemeinderat Keltern am 8. April 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Unser Dank gilt der Gemeinde Keltern, namentlich Herrn Bürgermeister Wolfgang Gehring und Herrn Hauptamtsleiter Otto Seebach, für die gute Zusammenarbeit.
Pforzheim, im Juni 2003
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Der Bestand wurde durch das Kreisarchiv des Enzkreises erschlossen. Einen kleinen Teil, nämlich die Verwaltungsakten nach Aktenplan Flattich (ca. 4,7 laufende Meter) bearbeitete die Archivinspektoranwärterin Nicole Schütz im Rahmen ihrer Ausbildung für den gehobenen Archivdienst als archivarische Probearbeit von Juli bis September 1999. Den wesentlich größeren Rest der Unterlagen, dies sind die älteren Akten (v.a. Inventuren und Teilungen), die Bände und Rechnungen sowie der Sammlungsbestand Hudelmaier, erschloss Dr. Karl J. Mayer im Zeitraum von Oktober 2001 bis März 2002, der auch die Gesamtredaktion leistete. Layout und Fertigstellung des Findbuches übernahm Jürgen H. Staps. Die Entmetallisierungs-, Verpackungs- und Signierungsarbeiten wurden von Manuela Lamprecht, Ina Mauer, Andreas Karst und Roberto Nicolini ausgeführt.
Mit dem Ortsteilarchiv Niebelsbach als “kommunalem Gedächtnis” der ehemals selbständigen Gemeinde ist nun der erste Teilbestand des Gemeindearchivs Keltern nach modernen archivischen Erkenntnissen detailliert erschlossen und steht sowohl für verwaltungsinterne Recherchen als auch für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung zur Verfügung.
Das vorliegende Repertorium erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Findbüchern des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden. Als Grundlage für die Nutzung und Pflege des Archivs hat der Gemeinderat Keltern am 8. April 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Unser Dank gilt der Gemeinde Keltern, namentlich Herrn Bürgermeister Wolfgang Gehring und Herrn Hauptamtsleiter Otto Seebach, für die gute Zusammenarbeit.
Pforzheim, im Juni 2003
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Alle Rechte vorbehalten. Es gelten die Bestimmungen der Archivordnung der jeweiligen Gemeinde, über deren Verwaltung auch eine eventuelle Nutzung (nicht im Kreisarchiv) zu erfolgen hat. Der Nutzer stellt das Kreisarchiv des Enzkreises von Haftung bei der Verletzung von Rechten Dritter frei.
03.06.2025, 10:08 MESZ