Kaspar Munich von Munichawsen (1) bestätigt, von Erzbischof Mathais von Salzburg das Amt Wäging (2) auf Lebenszeit erhalten zu haben. Er verspricht, das Amt persönlich oder mit Hilfe eines vertrauenswürdigen Vertreters zu verwalten, jährlich nach dem Inhalt der Raittafeln abzurechnen, keinen Überzins von den Gütern oder Urbarleuten zu erwerben oder zu verkaufen und die Untertanen nicht mehr als bisher üblich zu belasten. Hauptmannshändel hat er an den Hauptmann zu überweisen, die Strafgelder stehen ihm zu einen Drittel zu. Schäden, die er in Diensten des Erzstifts auf Feldzügen erleidet, kann er vor dem erzbischöflichen Rat geltend machen, weitergehende Schadensersatzforderungen bestehen nicht. Verstöße gegen die Vereinbarungen werden vom erzbischöflichen Rat behandelt, der auch über das Strafmaß entscheidet. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Munich, Hans von, Munichhausen
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Kaspar Munich von Munichawsen (1) bestätigt, von Erzbischof Mathais von Salzburg das Amt Wäging (2) auf Lebenszeit erhalten zu haben. Er verspricht, das Amt persönlich oder mit Hilfe eines vertrauenswürdigen Vertreters zu verwalten, jährlich nach dem Inhalt der Raittafeln abzurechnen, keinen Überzins von den Gütern oder Urbarleuten zu erwerben oder zu verkaufen und die Untertanen nicht mehr als bisher üblich zu belasten. Hauptmannshändel hat er an den Hauptmann zu überweisen, die Strafgelder stehen ihm zu einen Drittel zu. Schäden, die er in Diensten des Erzstifts auf Feldzügen erleidet, kann er vor dem erzbischöflichen Rat geltend machen, weitergehende Schadensersatzforderungen bestehen nicht. Verstöße gegen die Vereinbarungen werden vom erzbischöflichen Rat behandelt, der auch über das Strafmaß entscheidet. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Munich, Hans von, Munichhausen
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 405
HU Salzburg 629; GU Tettelham 54
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1501-1600
1526 März 24
Fußnoten:
1)
2) Waging (Lkr. Traunstein)
1)
2) Waging (Lkr. Traunstein)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Hannsen Munich reverß von wegen des urbar ambts zu Waging 1526 No 12 C 22
Originaldatierung: Salczburg am sambstag vor dem heyligen palm suntag 1526
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1526
Monat: 3
Tag: 24
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Hannsen Munich reverß von wegen des urbar ambts zu Waging 1526 No 12 C 22
Originaldatierung: Salczburg am sambstag vor dem heyligen palm suntag 1526
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1526
Monat: 3
Tag: 24
Munich: Hans, von Munichhausen\ Amtmann, Waging
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Mathias
Waging a. See (Lkr. Traunstein): Amt
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hauptmannschaft
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöflicher Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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