Priorin und Ratsfrauen des Predigerklosters Löwental verleihen dem Jos Rauscher und seiner Ehefrau Prisca Bosch, beide wohnhaft in Windhag, ihr nach Umfang und Zubehör näher beschriebenes Eigengut zu Windhag als Leiblehen. Der Huber soll innerhalb eines Jahres im Ösch an der Torkel einen Weg von der Landstraße bis zur Torkel bauen, ferner ein Tor am Hag bei der Landstraße errichten. Im Niederholz soll den Belehnten Bau- und Brennholz zur Verfügung stehen, aber jeweils mit Bewilligung. Es folgen Bestimmungen über den Eckerich, das Viehtriebrecht und über den Holzschlag im Niederholz und den Erhalt des Hags. Als Zins und Gült sind jährlich an Martini zu entrichten 16 Scheffel Vesen, 10 Scheffel Hafer, 17 lb d, alles nach Ravensburger Maß und Währung, 2 Hennen, 16 Hühner, 200 Eier, für den kleinen Zehnten je 1/2 Scheffel Vesen und Hafer und 1 lb d, für das Vogtrecht gehen an die Landvogtei 2 Streich Vesen und 1 Scheffel Hafer. Bei Baumaßnahmen steht den Lehensträger sonst keine Entschädigung zu.
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Priorin und Ratsfrauen des Predigerklosters Löwental verleihen dem Jos Rauscher und seiner Ehefrau Prisca Bosch, beide wohnhaft in Windhag, ihr nach Umfang und Zubehör näher beschriebenes Eigengut zu Windhag als Leiblehen. Der Huber soll innerhalb eines Jahres im Ösch an der Torkel einen Weg von der Landstraße bis zur Torkel bauen, ferner ein Tor am Hag bei der Landstraße errichten. Im Niederholz soll den Belehnten Bau- und Brennholz zur Verfügung stehen, aber jeweils mit Bewilligung. Es folgen Bestimmungen über den Eckerich, das Viehtriebrecht und über den Holzschlag im Niederholz und den Erhalt des Hags. Als Zins und Gült sind jährlich an Martini zu entrichten 16 Scheffel Vesen, 10 Scheffel Hafer, 17 lb d, alles nach Ravensburger Maß und Währung, 2 Hennen, 16 Hühner, 200 Eier, für den kleinen Zehnten je 1/2 Scheffel Vesen und Hafer und 1 lb d, für das Vogtrecht gehen an die Landvogtei 2 Streich Vesen und 1 Scheffel Hafer. Bei Baumaßnahmen steht den Lehensträger sonst keine Entschädigung zu.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 252
Lad N: 44
B 471L U 126
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1653 Oktober 4
Urkunden
Siegler: Sr.: Ausst. (Prioratsamtssiegel)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Bosch, Prisca
Rauscher, Jos
Ravensburg RV; Maß
Ravensburg RV; Währung
Windhag : Friedrichshafen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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