Anna Elisabeth Schlaher von der Ninckau, Kirberg, dann deren Erben Wilhelm Adam und Jacob Ignaz von Wevel(t) gegen Johann Weitzel, nassau-diezischer Amtmann zu Camberg
Vollständigen Titel anzeigen
1657
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1702-1726
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Kassierung des auf ein in Camberg stehendes Kapital der Kläger gelegten Arrestes (zur Erzwingung der Herausgabe einer der Kläger von ihrem verstorbenen Vetter, Obristleutnant von Wevel (Wevelt), überkommenen, diesem einst zur Aufbewahrung anvertrauten Kiste aus der Hinterlassenschaft des verstorbenen Obristwachtmeisters Peter Wagner aus Würges, die der Beklagte aufgrund des ihm von den ursprünglichen wagnerschen Erben überlassenen Erbanspruchs prätendiert), bei vermeintlichem Rechtsanspruch auf die Kiste Klageerhebung vor dem für die Kläger zuständigen Gericht
pre: Nassau-diezische und kurtrierische Kommission in Camberg 1692
pre: Kurtrierisches Hofgericht 1692-1700
pre: RKG 1702
pre: Nassau-diezische und kurtrierische Kommission in Camberg 1692
pre: Kurtrierisches Hofgericht 1692-1700
pre: RKG 1702
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ