Nach dem Abschied durch Kurpfalz vom 27.11.1532 zwischen beiden Stämmen zu Reifenberg und den Junkern zu Stockheim wegen der Gerechtigkeit des + Marquard von Stockheim in der Stockheimer Mark und wegen des Niedergerichts kaufen Emmerich von Reifenberg, Sohn des + Philipp, für sich und seine Brüder, Wilhelm von Reifenberg wegen des Obristen Friedrich von Reifenberg und ihrer anderen Brüder, Söhne des Chuno als beide Stämme von Reifenberg von Emmerich und Burkhard von Stockheim, Gebrüdern, zugleich für ihren jungen Vetter Heinrich von Stockheim für 2000 Taler: 1. Teil an Frevel, Bußen, Nutzung von der hohen Obrigkeit in dem Niedergericht; 2. Teil an Märkergedingen, Rügen, Bußen in der Stockheimer Mark; 3. Teil an Pflug- und Frondiensten in den Dörfern Westerfeld, Hausen, Arnsbach, Merzhausen, Ober- und Niederlauken, Laubach (halb) und Gemünden (halb); 4. Teil des Ungeldes oder Weinschanks in diesen Dörfern; 5. Teil an 5 Mühlenpachten und Zinsen; 6. Teil an Gerichtshühnern (1 von jedem Hausgeseß); 7. Nutzung von 10 Schweinen, die Marquart jährlich in Eckernzeiten zustand; 8. Eintrieb in Eckernzeiten für seinen Haushalt, Nutzung an notwendigem Bau- und Brennholz; 9. Teil an Gelände und Trieschern 'uf dem hanegeseß', sofern die Käufer dies beim Grafen von Nassau einlösen wollen.