Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Innungen (Bestand)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Kurzbeschreibung: Kurt Marx schreibt 1938: "Dazu habe ich [nach seinem Amtsantritt 1929] die bisher im Stadtmuseum liegenden Innungsakten auf das Stadtarchiv übernommen", in : Das Stadtarchiv Bautzen nach dem Stande von 1938, In: Oberlausitzer Beiträge - Festschrift für Richard Jecht, im Auftrag der OLGdW, Görlitz 1938
Ergänzung der Unterlagen zur Handlungs- und Kramerinnung durch die Schenkung von Dr. Mirtschin 2018, der aus dem Nachlass des ehemaligen Leiter des Stadtmuseums Lutz Oberhofer Akten zur Handlungs- und Kramerinnung (0,55 lfm) dem Archivverbund übergab. Sie sind vorerst als Kisten 124 - 128 an den Bestand angeschlossen.
Vorwort: Dieser Bestand enthält die Innungsunterlagen der Apotheker, Barbiere, Barchentweber, Barettmacher, Brauer und Mälzer, Bäcker, Beutler, Böttcher, Buchbinder, Buchdrucker, Brüderschaft, Corduaner, Drechsler, Feilenhauer, Fischer, Fleischer, Gerber, Gärtner, Gürtler, Goldschmied, Glaser, Kramer, Hutmacher, Kammmacher, Klempner, Kupferschmied, Kesselflicker, Leineweber, Maurer, Maler, Musiker, Metallarbeiter, Müller, Messerschmiede, Nadler, Nagelschmiede, Papiermacher, Posamentierer, Perückenmacher, Sattler, Schwarzfärber, Schönfärber, Schuster, Stoffdrucker, Schornsteinfeger, Schlosser, Spinner, Stellmacher, Seifensieder, Seiler, Strumpfmacher, Schneider, Tapezierer, Techniker, Tischler, Töpfer, Tuchbereiter, Tuchscherer, Uhrmacher, Walker, Weißgeber, Zinngießer und Zimmerer aus den Laden der Innungen. Sie wurden dem Stadtarchiv vom Stadtmuseum in den 1930er Jahren zur Aufbewahrung übergeben. Die Unterlagen sind nicht in der Datenbank erfasst.
Bestandsgeschichte: Bei diesem Bestand handelt es sich um Akten, die wahrscheinlich in den Laden der Innungen waren. Größtenteils tragen sie den Inventurvermerk der Sammlung Roesger. Die Übernahme der Akten aus dem Stadtmuseum in das Stadtarchiv erfolgte wahrscheinlich Anfang oder Mitte der 1930er Jahre durch Kurt Marx. Die Unterlagen sind noch nicht in der Datenbank erfasst und daher auch nicht online recherchierbar.
Veröffentlichungen: Bautzener Innungen. (D 133, D 134, D 146)
Kassenbuch des Innungsausschusses 1928 - 1934. (D 137)
Fischerinnung in Bautzen im 16. und 17. Jahrhundert. (D 138)
Deutscher Innungstag in Berlin 1885. (D 140)
23. Verbandstag der Bäckerinnung 1905. (D 142)
Friseurinnung in Bautzen. (D 382)
650 Jahre Tischlerinnung Bautzen. (D 617)
Benutzungsmodalitäten: Es gelten die Nutzungsbedingungen nach Sächsischem Archivgesetz in der jeweils gültigen Fassung.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für die Nutzung gelten die städtischen Satzungen über die Aufgaben und die Benutzung des Stadtarchivs Bautzen und über die Erhebung von Benutzungsgebühren des Archivverbunds in der jeweils gültigen Fassung.