Kirchengemeinde Bönen (Bestand)
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4.4
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 04. Deposita von Kirchenkreisen und Kirchengemeinden >> 04.2. KG Kirchengemeinden >> 04.2.09. Kirchenkreis Hamm
1520 - 1991
VorwortZum BestandDas Archiv der Kirchengemeinde Bönen besteht aus 271 Akteneinheiten im Zeitraum von 1622 - 1991. Es wurde im Jahr 2003 im Landeskirchlichen Archiv der EkvW in Bielefeld verzeichnet und befindet sich dort unter der Bestandsnummer 4.4 als Depositum. Die vorhandenen Bauzeichnungen wurden aus lagerungstechnischen Gründen in den Bestand 15: Bauzeichnungen übernommen, sind jedoch als Depositum der Kirchengemeinde kenntlich gemacht. Anlass für die Aktenabgabe war die Vereinigung der Kirchengemeinden Bönen und Flierich im Jahre 2001.Das ältere Schriftgut der Kirchengemeinde Bönen ist bereits im Jahre 1970 im Landeskirchlichen Archiv von Dr. Steinberg verzeichnet worden. Über die Geschichte des Archivs und der Kirchengemeinde machte Dr. Steinberg ausführliche Angaben in einer Vorbemerkung, die in diesem Findbuch als Anhang zu finden ist. Um die Benutzung zu erleichtern wurde dieser ältere Schriftgutbestand mit dem neueren zusammengeführt und in eine gemeinsame systematische Ordnung gebracht. Die früheren Archivsignaturen des älteren Teils sind aber ebenso wie die nach dem Registraturplan der EKvW vergebenen Aktenzeichen des neueren Schriftgutes im Findbuch als "Altsignatur" aufgeführt. Außerdem bietet die Konkordanz im Anhang des Findbuches eine Übersicht über die neuen Archivsignaturen der früher bereits verzeichneten Archivalien.Die neue Gliederung des Bestandes ergibt sich aus dem Inhaltsverzeichnis.Als besondere Archivalien dieses Bestandes sind die Protokolle der classis hammonensis, der reformierten märkischen Generalsynode sowie der Entwurf eines kirchlichen Provinzial-Gesetzbuches für Cleve und Mark zu nennen. Unter dem Klassifikationspunkt 5. "Schulwesen" finden sich auch Unterlagen zur Schulinspektion. Auffällig viele Akten im Vergleich zu anderen Kirchengemeinden geben Aufschluss über vermögensrechtliche Prozesse im 18. u. 19. Jahrhundert.Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union vom 6. Mai 2000 sämtliche Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Die mit dem Vermerk "Gesperrt" gekennzeichneten Archivalien sind personenbezogen und können erst 10 Jahre nach dem Tod bzw. 90 Jahre nach der Geburt der betreffenden Person eingesehen werden. Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 19.12.1989.Bielefeld, den 13.02.03Literatur zur Gemeindegeschichte- Karlheinz Maaß: Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, hrsg. vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, 1991.
Form und Inhalt: Vorwort
Zum Bestand
Das Archiv der Kirchengemeinde Bönen besteht aus 271 Akteneinheiten im Zeitraum von 1622 - 1991. Es wurde im Jahr 2003 im Landeskirchlichen Archiv der EkvW in Bielefeld verzeichnet und befindet sich dort unter der Bestandsnummer 4.4 als Depositum. Die vorhandenen Bauzeichnungen wurden aus lagerungstechnischen Gründen in den Bestand 15: Bauzeichnungen übernommen, sind jedoch als Depositum der Kirchengemeinde kenntlich gemacht. Anlass für die Aktenabgabe war die Vereinigung der Kirchengemeinden Bönen und Flierich im Jahre 2001.
Das ältere Schriftgut der Kirchengemeinde Bönen ist bereits im Jahre 1970 im Landeskirchlichen Archiv von Dr. Steinberg verzeichnet worden. Über die Geschichte des Archivs und der Kirchengemeinde machte Dr. Steinberg ausführliche Angaben in einer Vorbemerkung, die in diesem Findbuch als Anhang zu finden ist. Um die Benutzung zu erleichtern wurde dieser ältere Schriftgutbestand mit dem neueren zusammengeführt und in eine gemeinsame systematische Ordnung gebracht. Die früheren Archivsignaturen des älteren Teils sind aber ebenso wie die nach dem Registraturplan der EKvW vergebenen Aktenzeichen des neueren Schriftgutes im Findbuch als "Altsignatur" aufgeführt. Außerdem bietet die Konkordanz im Anhang des Findbuches eine Übersicht über die neuen Archivsignaturen der früher bereits verzeichneten Archivalien.
Die neue Gliederung des Bestandes ergibt sich aus dem Inhaltsverzeichnis.
Als besondere Archivalien dieses Bestandes sind die Protokolle der classis hammonensis, der reformierten märkischen Generalsynode sowie der Entwurf eines kirchlichen Provinzial-Gesetzbuches für Cleve und Mark zu nennen. Unter dem Klassifikationspunkt 5. "Schulwesen" finden sich auch Unterlagen zur Schulinspektion. Auffällig viele Akten im Vergleich zu anderen Kirchengemeinden geben Aufschluss über vermögensrechtliche Prozesse im 18. u. 19. Jahrhundert.
Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union vom 6. Mai 2000 sämtliche Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Die mit dem Vermerk "Gesperrt" gekennzeichneten Archivalien sind personenbezogen und können erst 10 Jahre nach dem Tod bzw. 90 Jahre nach der Geburt der betreffenden Person eingesehen werden.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 19.12.1989.
Bielefeld, den 13.02.03
Literatur zur Gemeindegeschichte
- Karlheinz Maaß: Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, hrsg. vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, 1991.
Form und Inhalt: Vorwort
Zum Bestand
Das Archiv der Kirchengemeinde Bönen besteht aus 271 Akteneinheiten im Zeitraum von 1622 - 1991. Es wurde im Jahr 2003 im Landeskirchlichen Archiv der EkvW in Bielefeld verzeichnet und befindet sich dort unter der Bestandsnummer 4.4 als Depositum. Die vorhandenen Bauzeichnungen wurden aus lagerungstechnischen Gründen in den Bestand 15: Bauzeichnungen übernommen, sind jedoch als Depositum der Kirchengemeinde kenntlich gemacht. Anlass für die Aktenabgabe war die Vereinigung der Kirchengemeinden Bönen und Flierich im Jahre 2001.
Das ältere Schriftgut der Kirchengemeinde Bönen ist bereits im Jahre 1970 im Landeskirchlichen Archiv von Dr. Steinberg verzeichnet worden. Über die Geschichte des Archivs und der Kirchengemeinde machte Dr. Steinberg ausführliche Angaben in einer Vorbemerkung, die in diesem Findbuch als Anhang zu finden ist. Um die Benutzung zu erleichtern wurde dieser ältere Schriftgutbestand mit dem neueren zusammengeführt und in eine gemeinsame systematische Ordnung gebracht. Die früheren Archivsignaturen des älteren Teils sind aber ebenso wie die nach dem Registraturplan der EKvW vergebenen Aktenzeichen des neueren Schriftgutes im Findbuch als "Altsignatur" aufgeführt. Außerdem bietet die Konkordanz im Anhang des Findbuches eine Übersicht über die neuen Archivsignaturen der früher bereits verzeichneten Archivalien.
Die neue Gliederung des Bestandes ergibt sich aus dem Inhaltsverzeichnis.
Als besondere Archivalien dieses Bestandes sind die Protokolle der classis hammonensis, der reformierten märkischen Generalsynode sowie der Entwurf eines kirchlichen Provinzial-Gesetzbuches für Cleve und Mark zu nennen. Unter dem Klassifikationspunkt 5. "Schulwesen" finden sich auch Unterlagen zur Schulinspektion. Auffällig viele Akten im Vergleich zu anderen Kirchengemeinden geben Aufschluss über vermögensrechtliche Prozesse im 18. u. 19. Jahrhundert.
Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union vom 6. Mai 2000 sämtliche Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Die mit dem Vermerk "Gesperrt" gekennzeichneten Archivalien sind personenbezogen und können erst 10 Jahre nach dem Tod bzw. 90 Jahre nach der Geburt der betreffenden Person eingesehen werden.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 19.12.1989.
Bielefeld, den 13.02.03
Literatur zur Gemeindegeschichte
- Karlheinz Maaß: Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, hrsg. vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen, 1991.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ