Konrad Herre, Bürger zu Gammertingen, verkauft an die Frühmeßpfründe zu Gammertingen für 18 Pfund Heller zu Gammertingen üblicher W., deren Empfang der Aussteller bestätigt, 18 Schilling Heller jährlichen Zinses, zahlbar an Bartholomäus, 8 Tage vorher oder nachher zu Gammertingen. Zum Unterpfand setzt er ein Lehen mit allem Zubehör, das er von Anna Guldin, Witwe des verstorbenen Hans Guldin, gekauft hat, auch mit Einwilligung von Priorin und Konvent zu Mariaberg (Unserer Frauen Berg); das Lehen entrichtet einen Vorzins von 21 Heller 3 1/2 Vierteln Korn, 2 Vierteln Hafer minder 1 Imri an das vorgenannte Gotteshaus. Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Gammertingen haben das Unterpfand als hinreichend anerkannt. Der Aussteller behält sich die Ablösung vor Dorsualvermerk: S. Michels Capell, Modo Hannß Geckeler Anno [15]47 ernewert - 18 Schilling, verzinst jetzunde Hanns Geckeler innhallt der Ernewerung, inn Anno etc. [15]69 beschehen, Verzinst dermahlen Georg Gockheler bey Ernewerung des Aischrodels, Anno 1644 gemacht, Bernhardt Merkhel 1660 jetzt Johannes Geggl, modo Rochus Geckhels Erben, Nro. 8, Nr. 18
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Konrad Herre, Bürger zu Gammertingen, verkauft an die Frühmeßpfründe zu Gammertingen für 18 Pfund Heller zu Gammertingen üblicher W., deren Empfang der Aussteller bestätigt, 18 Schilling Heller jährlichen Zinses, zahlbar an Bartholomäus, 8 Tage vorher oder nachher zu Gammertingen. Zum Unterpfand setzt er ein Lehen mit allem Zubehör, das er von Anna Guldin, Witwe des verstorbenen Hans Guldin, gekauft hat, auch mit Einwilligung von Priorin und Konvent zu Mariaberg (Unserer Frauen Berg); das Lehen entrichtet einen Vorzins von 21 Heller 3 1/2 Vierteln Korn, 2 Vierteln Hafer minder 1 Imri an das vorgenannte Gotteshaus. Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Gammertingen haben das Unterpfand als hinreichend anerkannt. Der Aussteller behält sich die Ablösung vor Dorsualvermerk: S. Michels Capell, Modo Hannß Geckeler Anno [15]47 ernewert - 18 Schilling, verzinst jetzunde Hanns Geckeler innhallt der Ernewerung, inn Anno etc. [15]69 beschehen, Verzinst dermahlen Georg Gockheler bey Ernewerung des Aischrodels, Anno 1644 gemacht, Bernhardt Merkhel 1660 jetzt Johannes Geggl, modo Rochus Geckhels Erben, Nro. 8, Nr. 18
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Nr. 33
Repert. VII, B 2 Nr. 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden
Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1514 August 24 (1514 August 24 (Bartholomäus))
Urkunden
Siegler: Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Gammertingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel beschädigt
Vermerke: auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen P) Fasz. XXXVIII Nro. 251
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel beschädigt
Vermerke: auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen P) Fasz. XXXVIII Nro. 251
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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