47/4 [fol. 46]: 1756 Dez 9 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 52
Enthält: Anwesend: Hoffmannus, Cotta, Sartorius, Smalcalderus, Schoepffius, Moeglingius sen., Harpprechtus jun., Moeglingius jun., Sigwartus, Kiesius, Ploucquetius, Lohenschiold, Schottius; 1.) Vorlesen eines fürstl. Befehls über abgelehnte Bitte der Buchdrucker wegen Druckfreiheit. [UAT 47/4, Bl. 46]; 2.) Konfirmation des Pfarrers Vogt zu Holzgerlingen. (Fiscus charitativus, [N.] Bilhuber) [UAT 47/4, Bl. 46]; 3.) Klage der beiden Pichler, Vater und Sohn, über Stipendium Reinhardianum. (Administrator Moeglingius sen.) [UAT 47/4, Bl. 46]; 4.) Anweisung zur Erwählung eines Beichtvaters und zum Genuß des Abendmahles. [UAT 47/4, Bl. 46]; 5.) Ablehnung einer Gebühr für den Pedellen von jedem Eingeschriebenen. [UAT 47/4, Bl. 46']; 6.) Bericht über abgelehnte Klage des stud. med. Pichler gegen Magistrat von Brackenheim wegen Stipendium Emhardianum [UAT 47/4, Bl. 46']; 7.) Beratung über Neubesetzung der Stelle des verstorbenen [Johann Adam] Osiander. Kandidaten: Mag. Johann Adam Kurrer, Kloster-Prof. von Bebenhausen, Mag. Johann Ulrich Steinhofer, Kloster-Prof. von Maulbronn, Mag. Christoph Friedrich Wild, Zweiter Diakon von Göppingen, Mag. Ludwig Joseph Uhlandm Zweiter Diakon in Tübingen, Mag. Immanuel Hoffmann aus Tübingen, Mag. Christian Gottlieb Gmelin, Kloster-Prof. von Blaubeuren. Wahl des Mag. Immanuel Hoffmann, bisher Archidiakonus zu Tübingen, zum Prof. Graece Linguae und Ephorus Stipendii Ducalis Theologici [Onkel des Gottfried Daniel Hoffmann, Prorektor]. ([N.] Lang aus Pfullingen, Schwager des Prorektors, [Wilhelm] Schickart, Prof. math, [David Christoph] Bernhard, Lektor, Prof. Clemm von Bebenhausen, [N.] Kaeuffelin von Lustnau, Pfarrer Burck aus Hedelfingen, Special Tritschler von Heidenheim, [N.] Sprenger, [N.] Flatt, Kanzler Pfaff, Pfarrer Kirchkammer zu Gruibingen, [N.] Engelhard, Vogt Huber von Lustnau, Pfarrer Kübler von Rotenacker, Special Oetinger in Weinsberg) [UAT 47/4, Bl. 46']; [8.] Bericht über Wahl des Immanuel Hoffmann an Geh. Rat und Bitte um Konfirmation. [UAT 47/4, Bl. 50']; (Konzept über Conclusa 1-7 beigeheftet, fol 69-72')
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
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- 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) (Gliederung)
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