Karstadt-Vorlage (Klage gegen Rincklake)
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NL Sperlich, 031
Nr. 13
NL Sperlich Nachlass Sperlich, Georg, Dr.
Nachlass Sperlich, Georg, Dr. >> 2. Berufliche Tätigkeit >> 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster
1929
Enthält: - "Karstadt-Vorlage mit zugehörigem Briefwechsel, auch bezüglich des Ankaufs von und zur Mühlen", zugleich "mit Klage gegen Rincklake" (Sperlich) - Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und Karstadt zwecks einer Verbindung der Salzstraße mit der Clemensstraße - Briefwechsel zwischen Theodor Althoff und Oberbürgermeister Sperlich bzgl. der Verbindung von Salstraße und Clemensstraße - Protokoll der Stadtverordnetenversammlung vom 5. Dezember 1928: Antrag betr. Verhinderung der Errichtung eines Warenhauses - Rudolph Karstadt an Herrn Althoff bzgl. des Kaufs eines Grundstückes an der Salzstraße von Herrn Hans von und zu Mühlen (10.12.1928) - Magistratsvorlage vom 29. 1. 1929: Errichtung einer Straße zwischen Salzstraße und Clemensstraße; Vertrag mit der Rudolph Karstadt AG - SItzung der Stadtverordnetenversammlung bzgl. Bau des Kaufhauses Karstadt in der Salzstraße - Protestbrief des Josef Erdhütter, Inhaber des Damen-Hüte-Geschäftes Helene Ellerbeck in der Salzstraße (52) gegen den Bau des Geschäftes Karstadt (1929); Protestbrief des Felix Josef Schürmann (1929) - laufender Schriftwechsel mit Theodor Althoff und Oberbürgermeister Lautenschlager (Stuttgart) vom Januar 1929 wg. Erfahrungen mit einem dortigen Warenhaus - Zeitungsartikel über die Ratsverhandlung zur Errichtung des Kaufhauses Karstadt in Münster (1929) - Vorverfahren wegen Beleidigung gegen Rincklake (6 J 158/29) - Sperlich an Rincklake zwecks Beschwerde wegen zahlreicher Beleidigungen: Vorwurf an Sperlich der Vorteilnahme der Karstadt A.G. und indirekt auch der Bestechlichkeit (10. März 1929) - Briefwechsel zwischen Theordor Rincklake (Möbelfabrik) und Oberbürgermeister Sperlich - Strafantrag des Oberbürgermeisters Sperlich gegen den Stadtverordneten Rincklake an den Oberstaatsanwalt - Sperlich zieht den Strafantrag gegen Rincklake zürück (21.11.1929) - Zeitungsartikel über den Wiederstand der Kaufmannschaft gegen den Bau des Kaufhauses Karstadt in der Salzstraße (1929) - Zeitungsartikel vor der öffentlichen Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, den 13.02.1929 über den Bau des Kaufhauses Karstadt - Kompromißbemühungen vor der Sitzung der Stadtverordnetensitzung am 13. Februar 1929 - Schreiben Sperlichs an Karstadt über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen (14.02.1929) und den Verkauf des Grundstücks von und zur Mühlens in der Salzstraße - vertragliche Vereinbarungen zwischen der Stadt Münster und der Rudolph Karstadt A.G. über die Verteilung der Kosten zum Bau einer Straße und eines Kaufhauses (14. Februar 1929); notarieller Vertrag zwischen Stadt und Karstadt (Notar Werner Reineke, Baurat Karl Schirmeyer, Oberbürgermeister Sperlich) - Karstadt an Sperlich über den Ankauf von Grundstücken zur Verbreiterung der Clemensstraße (1929) -
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Nichtamtliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive (Tektonik)
- Nachnamen Q - S (Tektonik)
- Nachlass Sperlich, Georg, Dr. (Bestand)
- 2. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster (Gliederung)