Vertrag zwischen dem Deutschen Orden und der Stadt Nu{e}rnberg. Demnach soll der Orden innerhalb seiner Niederlassung in Nürnberg außer den aufgezählten Häusern und Zimmern keine neuen Mietgebäude errichten; dieselben auch an keine größere Pfründnerzahl abgeben, die Pfründner sollen in der Stadt keine Kaufmannschaft treiben, auch die städtischen Ungeldeinnahmen nicht schädigen. Feinde der Stadt oder ihrer Bürger sollen nicht als Pfründner angenommen werden u.a. mehr. - Derzeitige Pfründner: Ulrich Werner und sein Sohn, der Doktor, Herr Heinrich von Vorchheim, Heimbrandt Zinglin, Herr Ulrich, Pfarrer zu Varnbach. Herr Sebald Pfintzing, die Lintnerin, der Pfarrer von Katzwang, die Schmidtlin, Jungfer Maria Custerin, Gersaros, der Priester von Haydeck u.a. - Vertreter des Ordens: Reinhard v. Neypperge, Deutschordensmeister in Deutschen und Welschen Landen, Melchior v. Newenecke, Landkomtur der Ballei Franken und Komtur zu Nürnberg, Graf Georg zu Hennenberg, Komtur zu Mergentheim, Wolfgang v. Eysenhoven, Komtur zu Ellingen, Diether v. Stein, Komtur zu Virnsberg. - Siegler: dieselben und die Stadt Nürnberg.

Vollständigen Titel anzeigen
Staatsarchiv Nürnberg