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Rechnungen über Wagen- und Ewerfuhren für das
Militär
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Enthält: - Rechnung von 1693 über die Ewerfuhren aus dem Land Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom Juni 1689 bis April 1693, mit Belegen und Beglaubigungen; Verfügung des Oberkämmerers vom Oktober 1693 zur Bezahlung der Kosten, mit nachfolgenden Quittierungen vom November 1693 - Rechnung und Memorial des Majors Hinrich Jochim Wangelin über Wagenfuhren für den Hin- und Rückmarsch seines Bataillons nach bzw. von Wismar; nachfolgende Verfügung der Kammer vom Dezember 1692 wegen Verteilung der Kosten auf das Land - Aktenstücke von 1692/93 wegen der Ewerfuhren aus dem Alten Land und Verteilung der Kosten auf das Land auch: Gesuch des Kammerschreibers Peter Ambrosius Hedenbeck vom August 1693 um eine Belohnung für die Fertigung der Kapitalbücher von 1690 und 1691; nachfolgende Verfügung des Oberkämmerers sowie Quittierung der erhaltenen Summe durch den Kammerschreiber vom Oktober 1693 (schwed.)
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.