Börtschiffahrt
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10, Teil 1, 1590
10, Teil 1 Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv")
Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv") >> 06. Handel, Schifffahrt, Gewerbe, landwirtschaftliche Angelegenheiten >> 06.03. Börtschiffahrt
1799 - 1802
Enthält: Munizipalverwaltung Köln an Duisburg: der Duisburger Handelsvorstand hat hingewiesen auf die Bestrebung Düsseldorfs zum Schaden des Kölner Stapelrechts; man habe sich deshalb nach Mainz an den Kommissar des Depots gewandt mit dem Nachweis, dass das Stapelrecht ihnen zugestanden sei und gegen den Baron von Schimmelpenning in Paris und an die Verwaltung von Dordrecht, Amsterdam, Rotterdam; das beste Mitte sei die Beitreibung des Zolls, während für die Köln-Hollandfahrt der Zoll nur im Durchschnitt bezahlt wird, was bisher auch für Düsseldorf geschehen sei; dann müssten sie den Zoll nach Kubikfuß tragen, wodruch die zollfreie Einfahrt in Düsseldorf aufgewogen werde; die Düsseldorfer haben erwirkt, dass alle nach Köln fahrenden auch in Düsseldorf aus- und einladen (S. 4); Erhöhung des Zolls für Düsseldorf (S. 18ff; 1 Schiff von 80 Last zahlt 600 Rt; Jubel des Magistrats zu Duisburg (10.04.1800); statt 33 Stüber 50 und 1,40 Lizent; Kölner Erfolg (S. 23), dagegen Düsseldorf (S. 25); Nachricht über die Düsseldorfer Bört überhaupt (S. 47); pro Memoria Düsseldorfs (S. 55ff); die Kaufmannschaft gegen Nota des Ministers (S. 81ff); dagegen Duisburg (S. 62ff); Anlage des Hafens empfohlen; Anwesenheit Stein in der Sache, August 1800 (S. 95); über die preußischen Zoll- und Lizentstätten: Lizent beträgt das Doppelte des Zolls (Orsoy jetzt eingegangen) 20 Stüber pro Last à 4000 Pfund, die andern 5 1/2 mal so viel, also 110 holländisch (= pro Zentner 2 6/8 Stüber); 4 Zollstätten Lobith, Emmerich, Rees, Orsoy; in Ruhrort der halbe Friemersheimer Zoll und zu Lobith und Ruhrort je ein Zollkomptoir für Lizent, aber dieser wird nur einmal bezahlt, ist jedoch doppelt so hoch; Orsoy fällt, da jetzt französisch, fort, bleibt 5 1/2 facher Zoll; Duisburger Güter zahlen wegen der Remission 20 Stüber pro Last, also 5 1/2 x 20 = 110 Stüber holländisch oder à 100 Pfund (2 6/8 Stüber); Kölner Güter zahlen 33 Stüber pro Last, auf allen also 181 Stüber à 100 Pfund (4 4/8 Stüber); Düsseldorf zahlt 50 Stüber pro Last, auf allen also 275 Stüber à 100 Pfund = 6 7/8 Stüber, also 4 1/8 Stüber holländisch oder 8 1/4 Stüber klevisch pro Zentner mehr als Duisburg; die Landfracht Duisburg-Düsseldorf beträgtr 20 bis 22 1/2 Stüber, also noch lange nicht ausgeglichen; Klage über die in Ruhrort ausladende Mülheimer Bört (S. 106); Antrag auf Erhöhung der Zölle mit Berufung auf Privilegien von 1456 (S. 110 b); noch strengere Maßreglen werden von der Zolldirektion 1801 verlangt (S. 141); Fahrt eines Düsseldorfer Schiffes mit Durchbrechung des Kölner Stapels, launig beschrieben (S. 150); Schwierigkeiten durch die Franzosen (S. 168); Nachweis über den Zoll der Duisburger (s. 171) und Düsseldorfer; bei 116 Lasten zahlen diese 857 Berliner Taler; Nachweis der vom 01.07. bis 31.12.1800 bezahlten Zölle von Duisburg und Düsseldorf (S. 172f); die Duisburger hatten 39 Lasten hinauf und 250 Lasten hinunter mehr verfahren; Erlass des Nachschusses für Auslandswaren (S. 175); warum Bört Duisburg-Frankfurt schädlich, besonders die Unsicherheit und Willkür der Franzosen; damals bestand nur Fahrt nach Arnheim und Wageningen (S. 185); Nachweis der Zollbehörde: für alle 116 Lasten zahlt ein Börtschiffer von Lobith bis Duisburg an Zoll und Lizent zu 20 und 40 Stüber; zu Lobith Lizent 92,40 holl. Gulden, Stüber zu Lobith Zoll 46,20 Emmerich Lizent 46,20 Rees 46,20 Orsoy 46,20 Friemersheim 23,10 zusammen 301,50 = Berliner Courant: 402 Rt. 15 Stüber 4 Denare Düsseldorf à 50 und 100 232 4x116 464 zusammen 754= Berliner Courant: 1006 Rt 14 Stüber 2 Denare Uerdingen 223 Rt 21 Stüber 4 Denare Kaiserswerth 29 6 2 + 1006 14 2 zusammen 1259 Rt 17 Stüber 8 Denare, mithin 857/2/4 mehr als Duisburg
Archivale
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