Klage des Lambert zum Dale ./. Anton Bottendorff. 1584. Grenzstreit, betr. den Weg zum Brunnen.
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B-C Civ, 1987
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1538, 1547, 1556, 1561) 1584
Darin: [...] Anlage 4 (Abschrift): 11.2. 1561 (Dienstag nach Scholastice). Vor dem Offizial verkaufen 1. Johan Becker und Frau Aleke, 2. Else, Witwe Johan Vagedes im Beistande ihres Mumbars Jakob Eggerdes, der ihre Tochter Else Vagedes zur Frau hat, 3. Simon Molner, Sohn der + Eheleute Klaus und Trine Molner, alle aus Warendorf und Erben der Anna Becker, Frau Freigraf Hinrick Kralle, dem Lambert thon Daele und seiner Frau Stave ihr Haus an der Jodefelderstraße zwischen Häusern des Hovetmans Peter Kleyne und des Bäckers Johan tom Thie. Aus dem Haus ist eine Rente zu zahlen an die Witwe Johan Holthues in Altenberge. Bürgschaft übernehmen Gordelmaker Jürgen Hageman und Albert Rolevman in Münster, die ihre Häuser im Ksp. Martini zwischen Mauritz- und Hörsterthor am Graben zwischen dem Hause des Berndt Boese und den Gademen der Witwe Johan Schenckell verpfänden. Zeugen: Henrich Wolterman aus Beylen und Henrich Rupe aus Melle, beide Diener des Hofs zu Münster. Das Haus des Albert Vegesack (Anlage 1.) gehört jetzt dem Henrich Nünningk, das Haus des Paul Busch dem Bäcker Berndt Busch.
Enthält: Anlage 1 (Abschrift): 5.7. 1538 (Freitag nach Peter und Paul). Friedrich von Twist, Hofmeister zu Sassenberg, Everhard Moerinck, Amtmann in Fürstenau, Scholaster Rotger Smisinck, Jürgen von Hatzfeldt, Kanonikus und Bursenar am Dom, Erbmarschall Gerdt Morrien und Johan von Merfeld, verkaufen als Kommissare des Bischofs und der Landschaft für die Verwertung der eingezogenen Güter der Wiedertäufer dem Berndt Beerman u. seiner Frau Else eine wüste Hausstätte vorm Jüdefelderthor zwischen Häusern des Albert Vegesack und des Paul Busch. Käufer müssen Else, Frau Bartold Smedes zeitlebens unterhalten. Sie verkaufen Ihnen ferner eine wüste Hausstädte im Ksp. Überwasser, früher Eigentum des Ludger Hoaleken zwischen Häusern des Peter Suerholt, jetzt Rotger Pass, und der Elende. Anlage 2 (Abschrift): 20.12. 1547 (auf St. Thomas Abend). Vor dem Offizial vergleichen sich Ratsherr Berndt von Hoeseden, Johan Beerman und Johan Eppinck, letzterer aus Telgte, als Vormünder der minderjährigen Kinder der + Eheleute Berndt und Else Beerman, sowie deren großjähriger Sohn Herman Beerman und Frau Aleke mit dem Henrich Kralle und dessen Frau Anna. Kralle hat von ihnen einen Hausplatz gekauft und darauf ein Haus errichtet, hat aber die Grenzen nicht eingehalten. Zeugen: Domvikar Bernard Rupe und Hinrich Wolterman. Anlage 3 (Abschrift): 29.6. 1556 (Montag nach vocem jocunditatis). Vor dem Offizial verkaufen Ratsherr Herman Jonas, Bäcker Berndt Berninck und Schroder Berndt Kralle als Vormünder des Johan Beerman, des Sohnes des + Herman Beerman, sowie die Witwe des Letzteren, Aleke Beerman, im Beistande des Schmieds Hinrik Schryver dem Hinrick Kralle und dessen Frau Anna das Beermansche Haus an der Jodefelderstraße zwischen Häusern des Peter Cleyne und des Otto Goldtsmedes. Erwähnt werden Johan Merschman und Sparenmecker Johan Keseman auf dem Spiekerhof. Zeugen: wie oben.
Enthält: Anlage 1 (Abschrift): 5.7. 1538 (Freitag nach Peter und Paul). Friedrich von Twist, Hofmeister zu Sassenberg, Everhard Moerinck, Amtmann in Fürstenau, Scholaster Rotger Smisinck, Jürgen von Hatzfeldt, Kanonikus und Bursenar am Dom, Erbmarschall Gerdt Morrien und Johan von Merfeld, verkaufen als Kommissare des Bischofs und der Landschaft für die Verwertung der eingezogenen Güter der Wiedertäufer dem Berndt Beerman u. seiner Frau Else eine wüste Hausstätte vorm Jüdefelderthor zwischen Häusern des Albert Vegesack und des Paul Busch. Käufer müssen Else, Frau Bartold Smedes zeitlebens unterhalten. Sie verkaufen Ihnen ferner eine wüste Hausstädte im Ksp. Überwasser, früher Eigentum des Ludger Hoaleken zwischen Häusern des Peter Suerholt, jetzt Rotger Pass, und der Elende. Anlage 2 (Abschrift): 20.12. 1547 (auf St. Thomas Abend). Vor dem Offizial vergleichen sich Ratsherr Berndt von Hoeseden, Johan Beerman und Johan Eppinck, letzterer aus Telgte, als Vormünder der minderjährigen Kinder der + Eheleute Berndt und Else Beerman, sowie deren großjähriger Sohn Herman Beerman und Frau Aleke mit dem Henrich Kralle und dessen Frau Anna. Kralle hat von ihnen einen Hausplatz gekauft und darauf ein Haus errichtet, hat aber die Grenzen nicht eingehalten. Zeugen: Domvikar Bernard Rupe und Hinrich Wolterman. Anlage 3 (Abschrift): 29.6. 1556 (Montag nach vocem jocunditatis). Vor dem Offizial verkaufen Ratsherr Herman Jonas, Bäcker Berndt Berninck und Schroder Berndt Kralle als Vormünder des Johan Beerman, des Sohnes des + Herman Beerman, sowie die Witwe des Letzteren, Aleke Beerman, im Beistande des Schmieds Hinrik Schryver dem Hinrick Kralle und dessen Frau Anna das Beermansche Haus an der Jodefelderstraße zwischen Häusern des Peter Cleyne und des Otto Goldtsmedes. Erwähnt werden Johan Merschman und Sparenmecker Johan Keseman auf dem Spiekerhof. Zeugen: wie oben.
Archivale
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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09.01.2026, 12:05 PM CET