Nachlass Stüve, Familie (Bestand)
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NLA OS, Erw A 16
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Sammelbestände >> 3.1 Familien und Personen
1402-1967
Bestandsgeschichte: In dem vorliegenden Bestand sind vereinigt:
1) Vormal. Nachlass S 2: "Nachlass des Ministerialvorstandes und Bürgermeisters Carl Bertram Stüve" (jetzt Gruppen A, B und E) (Im Wesentlichen von der Familie Stüve zunächst 1874 als Depositum und dann 1891 als Eigentum übergeben worden).
2) Vormal. Nachlass S 3: "Erben August Eberhard Stüve ((1764-1833))" (jetzt Gruppe C). Er wurde dem Staatsarchiv 1908 von dem Antiquariat Ernst Geibel in Hannover geschenkt (Akz. 11/1908).
3) Vormal. Erw 16: "Oberlehrer Dr. Stüve" (jetzt Gruppe D). Schenkung Dr. Carl Friedrich Eberhard Stüves (1826-1905) vermutlich aus dem Jahr 1879.
4) Vormal. Dep 21: "Depositum des Regierungspräsidenten Dr. Gustav Stüve (1833-1911)" (jetzt Gruppe A). Von Gustav Stüve kam der älteste Teil des Bestandes (Akz. 8/1893). 1922 kam eine Abgabe des Landgerichtsrates Dr. August Stüve hinzu. 1950 erwarben das Land Niedersachsen und die Stadt Osnabrück den Bestand mitsamt einem weiteren Zugang (Frommann-Briefe) von dem Familienverband Stüve (Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück) zu gemeinschaftlichem Eigentum.
Bei der Zusammenfügung dieser Bestände in einem Bestand Erw A 16 wurden die Archivalien nach einzelnen Mitgliedern der Familie Stüve neugruppiert:
1. Nachlass Carl Bertram Stüve (1798-1872).
2. Nachlass Heinrich David Stüve (1757-1813) - der Vater Carl Bertram Stüves. Sein Nachlass ist offenbar von diesem übernommen und getrennt von seinem eigenen Schriftgut verwahrt worden.
3. Erwerbung von Carl Friedrich Eberhard Stüve (1826-1905), einem Neffen Carl Bertrams; Von den 142 Urkunden des 14. - 19. Jahrhunderts (meist Originale), die das Staatsarchiv 1879 und 1890 von ihm erhielt, sind die meisten auf die Urkundenbestände verteilt worden.
4. Nachlass August Eberhard Stüve (1764-1833) - eines Onkels Carl Bertram Stüves - und seiner Nachkommen.
5. Nachlass eines ungenannten Erblassers betr. vor allem die napoleonische Zeit.
Die Nummern 309-312 wurden nachträglich im September 1971 von Herrn Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück, erworben und dem Land Niedersachsen geschenkt worden.
Bestandsgeschichte: In dem Jahr 2018 wurden dem Niedersächsischen Landesarchiv - Abteilung Osnabrück weitere Unterlagen von der Familie Stüve als Schenkung überlassen (Akz. 2018/98). Die Unterlagen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert enthalten u.a. Aufzeichnungen von Henrich David Stüve, Carl Georg August Stüve und Johann Carl Bertram Stüve sowie diverse Prozessunterlagen, Inventare, Haushaltsbücher und Briefe von verschiedenen Mitgliedern der Familie Stüve.
Kurzbeschreibung: Die Familie Stüve ist seit 1568 in fortlaufender Stammfolge in Osnabrück nachweisbar. Den Kern des vorliegenden Bestandes bildet der Nachlaß Johann Carl Bertram Stüves.
Bestandsgeschichte: In dem Jahr 2018 wurden dem Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Osnabrück weitere Unterlagen von der Familie Stüve als Schenkung überlassen (Akz. 2018/98, Gliederungspunkt 6). Die Unterlagen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert enthalten u.a. Aufzeichnungen von Heinrich David Stüve, Carl Georg August Stüve und Johann Carl Bertram Stüve sowie diverse Prozessunterlagen, Inventare, Haushaltsbücher und Briefe verschiedener Mitglieder der Familie Stüve.
1) Vormal. Nachlass S 2: "Nachlass des Ministerialvorstandes und Bürgermeisters Carl Bertram Stüve" (jetzt Gruppen A, B und E) (Im Wesentlichen von der Familie Stüve zunächst 1874 als Depositum und dann 1891 als Eigentum übergeben worden).
2) Vormal. Nachlass S 3: "Erben August Eberhard Stüve ((1764-1833))" (jetzt Gruppe C). Er wurde dem Staatsarchiv 1908 von dem Antiquariat Ernst Geibel in Hannover geschenkt (Akz. 11/1908).
3) Vormal. Erw 16: "Oberlehrer Dr. Stüve" (jetzt Gruppe D). Schenkung Dr. Carl Friedrich Eberhard Stüves (1826-1905) vermutlich aus dem Jahr 1879.
4) Vormal. Dep 21: "Depositum des Regierungspräsidenten Dr. Gustav Stüve (1833-1911)" (jetzt Gruppe A). Von Gustav Stüve kam der älteste Teil des Bestandes (Akz. 8/1893). 1922 kam eine Abgabe des Landgerichtsrates Dr. August Stüve hinzu. 1950 erwarben das Land Niedersachsen und die Stadt Osnabrück den Bestand mitsamt einem weiteren Zugang (Frommann-Briefe) von dem Familienverband Stüve (Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück) zu gemeinschaftlichem Eigentum.
Bei der Zusammenfügung dieser Bestände in einem Bestand Erw A 16 wurden die Archivalien nach einzelnen Mitgliedern der Familie Stüve neugruppiert:
1. Nachlass Carl Bertram Stüve (1798-1872).
2. Nachlass Heinrich David Stüve (1757-1813) - der Vater Carl Bertram Stüves. Sein Nachlass ist offenbar von diesem übernommen und getrennt von seinem eigenen Schriftgut verwahrt worden.
3. Erwerbung von Carl Friedrich Eberhard Stüve (1826-1905), einem Neffen Carl Bertrams; Von den 142 Urkunden des 14. - 19. Jahrhunderts (meist Originale), die das Staatsarchiv 1879 und 1890 von ihm erhielt, sind die meisten auf die Urkundenbestände verteilt worden.
4. Nachlass August Eberhard Stüve (1764-1833) - eines Onkels Carl Bertram Stüves - und seiner Nachkommen.
5. Nachlass eines ungenannten Erblassers betr. vor allem die napoleonische Zeit.
Die Nummern 309-312 wurden nachträglich im September 1971 von Herrn Antiquar Dietrich Stüve, Osnabrück, erworben und dem Land Niedersachsen geschenkt worden.
Bestandsgeschichte: In dem Jahr 2018 wurden dem Niedersächsischen Landesarchiv - Abteilung Osnabrück weitere Unterlagen von der Familie Stüve als Schenkung überlassen (Akz. 2018/98). Die Unterlagen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert enthalten u.a. Aufzeichnungen von Henrich David Stüve, Carl Georg August Stüve und Johann Carl Bertram Stüve sowie diverse Prozessunterlagen, Inventare, Haushaltsbücher und Briefe von verschiedenen Mitgliedern der Familie Stüve.
Kurzbeschreibung: Die Familie Stüve ist seit 1568 in fortlaufender Stammfolge in Osnabrück nachweisbar. Den Kern des vorliegenden Bestandes bildet der Nachlaß Johann Carl Bertram Stüves.
Bestandsgeschichte: In dem Jahr 2018 wurden dem Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Osnabrück weitere Unterlagen von der Familie Stüve als Schenkung überlassen (Akz. 2018/98, Gliederungspunkt 6). Die Unterlagen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert enthalten u.a. Aufzeichnungen von Heinrich David Stüve, Carl Georg August Stüve und Johann Carl Bertram Stüve sowie diverse Prozessunterlagen, Inventare, Haushaltsbücher und Briefe verschiedener Mitglieder der Familie Stüve.
9,3 lfd. M.
Bestand
Literatur: Angaben von Walter Vogel im Niedersächsischen Jahrbuch 21 (1949) und in seiner Edition der "Briefe Johann Carl Bertram Stüves" (1959/60, Bibliothek Nr. 5100/102). August Stüve, Geschichte der Familie Stüve, Osnabrück 1905 (mit Stammtafeln); (Carl Bertram Stüve), Heinrich David Stüve, Doktor der Rechte und Bürgermeister der Stadt Osnabrück, Jena 1927; Gustav Stüve, Johann Carl Bertram Stüve nach Briefen und persönlichen Erinnerungen, 2 Bände Hannover-Leipzig 1900; Max Bär und Friedrich Runge, die Schriften Johann Karl Bertram Stüves, in Osnabrücker Mitteilungen 23, 1898; Gustav Stüve (Hrsg.), Briefwechsel zwischen Stüve und Detmold in den Jahren 1848 bis 1850, Hannover-Leipzig 1903; Ludwig Bäte (Hrsg.), Briefe des Bürgermeisters und Ministers Johann Carl Bertram Stüve an August Ledebur, in Neues Archiv für Niedersachsen 12, 1949 (s. dazu Rezension von Vogel in Osnabrücker Mitteilungen 64, 1950, S. 192).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ