Strafverfahren gegen Teilnehmer an revolutionären Aktionen 1848/49 im Bezirk des Oberlandes- bzw. Appellationsgerichtes Halberstadt, vor allem von Landarbeitern und Bauern gegen die Gutsherrschaften, Bd. 1
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I. HA Rep. 84a, Nr. 50294
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.02 Revolution 1848/49 >> 04.03.02.01 Revolutionäre Aktionen. Einzelne Landesteile >> 04.03.02.01.07 Provinz Sachsen
1848 - 1850
Enthält u. a.:
- Berichte und Untersuchungen über die Zerstörung des Klostergutes Zella, Kreis Mühlhausen, in der Nacht zum 25. März 1848 durch Einwohner des Dorfes Struth und anderer Dörfer, die Unruhen in Quedlinburg vom 19. bis 22. März 1848, in Worbis und im Kreis Worbis, Ende März 1848, in Uder bei Heiligenstadt am 25. März 1848, in Dardesheim bei Halberstadt am 29. März 1848, in Benneckenstein am 23. und 24. März 1848, in Beneckenstein am 23. und 24. März 1848, in Klettenberg, Kreis Grafschaft Hohenstein, in der Nacht zum 28. März 1848, in Grosswechsungen, Kreis Grafschaft Hohenstein, in der Nacht zum 29. März 1848, in Meisdorf, Mausfelder Gebirgskreis, in der Nacht zum 27. März 1848, in Berßel bei Osterwieck am 27. März 1848, in Schauen, Kreis Halberstadt, am 26. März 1848, in Ellrich (Harz) am 6. August 1848, in Mühlhausen (Thür.) am 27. Nov. 1848, in Derenburg, Kreis Halberstadt, im März 1848, in Heiligenstadt, Sept. 1848, in Wehrstedt, Kreis Halberstadt, am 2. Sept. 1849
- Testament des Halbspänners Heinrich Sebastian Meyer in Schauen vom 4. Nov. 1849
- Strafmilderungsgesuche für verurteilte Teilnehmer.
- Berichte und Untersuchungen über die Zerstörung des Klostergutes Zella, Kreis Mühlhausen, in der Nacht zum 25. März 1848 durch Einwohner des Dorfes Struth und anderer Dörfer, die Unruhen in Quedlinburg vom 19. bis 22. März 1848, in Worbis und im Kreis Worbis, Ende März 1848, in Uder bei Heiligenstadt am 25. März 1848, in Dardesheim bei Halberstadt am 29. März 1848, in Benneckenstein am 23. und 24. März 1848, in Beneckenstein am 23. und 24. März 1848, in Klettenberg, Kreis Grafschaft Hohenstein, in der Nacht zum 28. März 1848, in Grosswechsungen, Kreis Grafschaft Hohenstein, in der Nacht zum 29. März 1848, in Meisdorf, Mausfelder Gebirgskreis, in der Nacht zum 27. März 1848, in Berßel bei Osterwieck am 27. März 1848, in Schauen, Kreis Halberstadt, am 26. März 1848, in Ellrich (Harz) am 6. August 1848, in Mühlhausen (Thür.) am 27. Nov. 1848, in Derenburg, Kreis Halberstadt, im März 1848, in Heiligenstadt, Sept. 1848, in Wehrstedt, Kreis Halberstadt, am 2. Sept. 1849
- Testament des Halbspänners Heinrich Sebastian Meyer in Schauen vom 4. Nov. 1849
- Strafmilderungsgesuche für verurteilte Teilnehmer.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
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