Wolfgang, Abt des Zisterzienserklosters Rewn (1) im Bistum Salzburg vidimiert für Bischof Mathias zu Segkaw (2) eine [wörtlich inserierte] Urkunde des römischen Königs Maximilian [I.] von 1491 II 2 [Nr. 322a] auf Pergament mit anhängenden Siegel, da der Bischof diese aus Sicherheitsgründen nicht im Original mit sich führen möchte, mit der König Maximilian dem Bischof für 6000 rheinische Gulden Liegenschaften und Einkünfte bei Seckau ob Leibnitz (3) und das Schloss Landsberg (4) verpfändet. Der Abt bestätigt die Echtheit der ihm vorgelegten Urkunde in Schrift und Siegel sowie die Übereinstimmung der Abschrift mit dem Original und beglaubigt diese mit seinem Siegels. Empfänger: Seckau: Hochstift. Siegler: S: Rein, Kloster, Abt Wolfgang
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Wolfgang, Abt des Zisterzienserklosters Rewn (1) im Bistum Salzburg vidimiert für Bischof Mathias zu Segkaw (2) eine [wörtlich inserierte] Urkunde des römischen Königs Maximilian [I.] von 1491 II 2 [Nr. 322a] auf Pergament mit anhängenden Siegel, da der Bischof diese aus Sicherheitsgründen nicht im Original mit sich führen möchte, mit der König Maximilian dem Bischof für 6000 rheinische Gulden Liegenschaften und Einkünfte bei Seckau ob Leibnitz (3) und das Schloss Landsberg (4) verpfändet. Der Abt bestätigt die Echtheit der ihm vorgelegten Urkunde in Schrift und Siegel sowie die Übereinstimmung der Abschrift mit dem Original und beglaubigt diese mit seinem Siegels. Empfänger: Seckau: Hochstift. Siegler: S: Rein, Kloster, Abt Wolfgang
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 330
HU Salzburg 527
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1401-1500
1492 Juli 23
Fußnoten:
1) Rein (bei Gratwein, PB Graz-Umgebung, Steiermark, A)
2) Seckau (PB Knittelfeld, Steiermark, A)
3) Leibnitz (PB Leibnitz, Steiermark, A)
4) Landsberg (Schloss, Gde. und PB Deutschlandsberg, Steiermark, A)
1) Rein (bei Gratwein, PB Graz-Umgebung, Steiermark, A)
2) Seckau (PB Knittelfeld, Steiermark, A)
3) Leibnitz (PB Leibnitz, Steiermark, A)
4) Landsberg (Schloss, Gde. und PB Deutschlandsberg, Steiermark, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. fehlt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Kloster Rein
Vermerke: RV: Ein vidimus eines kays. satz und pflegbriefs lautend auf Bischof Mathiasen zu Seckhau umb die hauptmanschafft und vitzthumb ambt zu Leibnitz und das gsloss Landsperg 60 S 14 Leibnitz und das schlos Landsperg betreffent rot 3204
Originaldatierung: Closter Rewn an montag nach sannd Maria Magdalena tag 1492
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1492
Monat: 7
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Vidimus
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Kloster Rein
Vermerke: RV: Ein vidimus eines kays. satz und pflegbriefs lautend auf Bischof Mathiasen zu Seckhau umb die hauptmanschafft und vitzthumb ambt zu Leibnitz und das gsloss Landsperg 60 S 14 Leibnitz und das schlos Landsperg betreffent rot 3204
Originaldatierung: Closter Rewn an montag nach sannd Maria Magdalena tag 1492
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1492
Monat: 7
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Vidimus
Maximilian I., deutscher König und Kaiser
Rein (bei Gratwein, PB Graz-Umgebung, Steiermark, A), Kloster: Äbte, Wolfgang
Seckau (PB Knittelfeld, Steiermark, A), Bistum: Bischöfe\ Mathias
Leibnitz (PB Leibnitz, Steiermark, A)
Landsberg (Schloss, Gde. u. PB Deutschlandsberg, Steiermark, A)
Deutsches Reich, Kaiser und Könige: Maximilian I.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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