Henneke Rantzau, Amtmann zu Gottorf, urkundet, dass Hinrick Lundt und Johann Heytman, Vikare am Dom zu Schleswig, auf dem Ding der Südergoesharde in Husum das Eigentum an einem Landstück in Schwesing (Swesen), welches ihnen von Detlef Rymer streitig gemacht worden war, zugesprochen worden ist. d.d. Huszum ame donreszdage vor pinxten anno domini etc. 91
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Henneke Rantzau, Amtmann zu Gottorf, urkundet, dass Hinrick Lundt und Johann Heytman, Vikare am Dom zu Schleswig, auf dem Ding der Südergoesharde in Husum das Eigentum an einem Landstück in Schwesing (Swesen), welches ihnen von Detlef Rymer streitig gemacht worden war, zugesprochen worden ist. d.d. Huszum ame donreszdage vor pinxten anno domini etc. 91
LASH, Urk.-Abt. 16.2 Nr. 15
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig >> 1 Urkunden
1491
Enthält: Original, Pergament, das Siegel des Ausstellers fehlt. auskultierte Kopie auf Pergament in dorso: die Notiz, dass 1494 Mai 15 (donredages vor pinxten) auf dem Dinge zu Husum in Gegenwart des Jasper von Buchwald, Amtmann zu Gottorf, des Dekans der Vikare Bernt Enichlo, des Hinrick Lundt und anderer vorstehende Urkunde von Johannes Owerhoff, Domherr zu Schleswig und Burgschreiber zu Gottorf, vorgelesen und bestätigt und mit Detlef Rymer eine Vereinbarung getroffen worden ist.
Verzeichnung
1491 Mai 19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ