Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Haft, Verurteilung und Hinrichtung von Eugen Bolz (Auszüge aus Briefen, Abschriften, Kopien aus jüngerer Zeit)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/25 Nachlass Eugen Bolz, Staatspräsident, Zentrumspolitiker (* 1881, + 1945)
Nachlass Eugen Bolz, Staatspräsident, Zentrumspolitiker (* 1881, + 1945) >> Unterlagen >> 1. Politiker und Staatsmann >> 1.2 Opfer des 20. Juli 1944 (1944-1953)
19. Juni 1933-18. Januar 1977
Enthält:
Bericht über die Verhaftung von Eugen Bolz am 19. Juni 1933 mit zwei s/w- Fotos;
Auszüge (mschr.) aus Briefen von Eugen Bolz an seine Frau und Tochter, 19.September-21.Dezember 1944;
Mitteilung von Reichsminister Lammers an Eugen Bolz über dessen Ausstoßung aus dem Verhältnis eines ehemaligen Staatsministers und Staatspräsidenten sowie aus dem Verhältnis eines Ruhestandsbeamten, 8.Dezember 1944 (Abschr., mschr.); Urteil vom 21. Dezember 1944 gegen Eugen Bolz und Hermann Pünder;
Gnadengesuch von Maria Bolz an den Reichsminister der Justiz, 11.Januar 1945 (Abschr., mschr.);
Gnadengesuch von Maria Bolz an den Reichsführer Heinrich Himmler, Konzept, nicht abgeschickt, ohne Datum;
Sterbeurkunde, 25. Januar 1945;
Mitteilung an Frau Maria Bolz über die Vollstreckung des Todesurteils und Verbot einer öffentlichen Todesanzeige, 31.Januar 1945 (Abschr., mschr.);
Auflistung von zehn am 23.Januar 1945 hingerichteten Opfern des 20.Juli 1944, unter ihnen an letzter Stelle Eugen Bolz, 1 Bl., mschr.;
Joseph Ersing: Vorgeschichte und Verlauf des 20. Juli 1944; kurze Hinweise über Charakter und Lebensweg von Eugen Bolz;
Zuschriften von Heinrich Brüning und Domkapitular P. Buchholz, 1946-1947
Darin: Besuchsaussweis vom 26. Juni 1933
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.