Conrad (von Weinsberg 1390-1396), Erzbischof zu Mainz, Lamprecht (von Brun 1373-1398 [res.] + 1399), Bischof zu Bamberg, und Ruprecht der Jüngere, Pfalzgraf, entscheiden in dem Streite zwischen Burghart von Wolmershausen d. Ä. und Lupolt von Seldenecke gegen Wolff Gonler, den die beiden mit dem Landfrieden und dem Landfriedensvogt bedachten, obwohl er auf den Landfriedensvogt zu Franken, Johann, den Grafen zu Wertheim, nicht verpflichtet war. Auf der Burg zu Mergentheim übernimmt der Erzbischof im Namen seiner Mitschiedsrichter die Entscheidung des Streites. Die Schiedsrichter erklären den Fall für erledigt und Johann von Kitz, den Deutschordensmeister in deutschen Landen sowie den Grafen von Wertheim und alle, welche am Fall beteiligt sind, der Pflicht des Eingreifens enthoben. Die Parteien erklären ihr Einverständnis.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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