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Suppliken von Untertanen aus den Ämtern Döttingen und Belsenberg an den Grafen Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.7. Angelegenheiten der Untertanen mit zwingendem Kontakt zu Behörden >> 2.7.10. Bittschriften (Suppliken) und Beschwerden von Untertanen >> 1651-1700
1671-1673
Enthält:
Matthias Speck in Döttingen bittet um Moderierung seines Dienstgelds, 1673 (enthält auch Güterbeschreibung);
Hans Dorf, Maurer und Gerichtsmann in Criesbach, bittet um Erlass der herrschaftlichen Dienste wegen hohen Alters und Baufälligkeit, 1673;
Hans Dorf, Maurer in Criesbach, bittet darum, seine Gefälle anstehen lassen zu dürfen und um eine Aushilfe mit Korn und Dinkel, 1673;
#Michael Stirn, ... , Wirt in Belsenberg, bittet darum, ihn bei seinem Bestand zu erhalten und vom Bohnwein zu befreien, 1673;
Döttinger Amtsbericht über das Gesuch von Jörg Köhler in Jungholzhausen, dort eine Wirtschaft betreiben zu dürfen, 1673;
Sämtliche Untertanen zu Goggenbach bitten um Umlage und einige Restituierung von Quartierskosten, 1672, enthält auch: Detaillierte Aufstellung und Berechnung der Verpflegungskosten des zweitägigen Quartiers der Kompanie des Majors de la Tour des Bayerischen Regiments zu Pferd zu Goggenbach, 1672 (Bauern: Hans Martin Wegelin, Hans Peter Krauß, Michael Hermann, Hans Caspar Rüger, Jörg Küstner, Martin Gundel, Hans Jacob Wolf, Hans Leonhard Pfeiffer, Martin Maurer, Simon Gundel, Hans Michael Förster, Simon Böhm, Michael Wegelin, Michael Carlin, Jörg Schmidt, Martin Michelbacher, Heinrich Färber (Ferber), Michael Roth, Jörg Schuhmacher, Hans Roll, Leonhard Krebs, Philipp Schuhmacher, Michael Schuhmacher);
Votum über zwei Supplikationen beim Amt Döttingen: 1. Obige Supplik der Goggenbacher Untertanen zur Umlage und Restituierung von Quartierkosten, 2. Die Döttinger das Ausschenken von Wein, Bohnwein und Umgeld betreffend;
Die gesamten Untertanen des Fleckens Goggenbach bitten um Erlass eines von ihnen geforderten alten Gült- und Fruchtrests, 1671, enthält auch: "Abrechnung mit den Untertanen und Gemeinde zu Goggenbach über diejenigen Früchte, welche sie in die Gözische und Hysonische gemeinschaftliche, auch partikulare Liquidation an Gültfrucht pro resto verblieben, auch was dieselbe in anno 1646, 47, 48 und 1650 von gnädiger Herrschaft an allerlei Sorten Früchten auf Kastenzins entlehnet, und bis Petri 1671 daran bezahlt und bis dahin sowohl an Kapital als Zins noch schuldig verblieben", 1671 (Heinrich Färber, Georg Schuhmacher, Hans Schuhmacher, Hans Peter Krauß, Martin Michelbacher, Georg Böhm, Simon Böhm, Georg Carle, Michael Hermann, Leonhard Krebs, Leonhard Danners Erben, Martin Michelbacher, Martin Friedrichs Erben, Martin Gundel, Hans Martin Wägelin (Wegelin), Simon Gundel, Friedrich Pfeiffers Witwe, George Carle, Georg Kistner, Georg Kistners Erben, Martin Gundel, Georg und Philipp Schuhmacher, Hans Preidners (Breitners) Witwe, Gemeinde Goggenbach);
Michael Böhm, Metzger in Döttingen, bittet um Moderation seiner wegen zu leicht befundenen Gewichten angesetzten Strafe, 1672;
Melchior Schuhmacher (Schumacher), Bäcker in Döttingen, bittet um Erlass seiner Strafen, unter anderem wegen zu leicht befundener Gewichte, 1672;
Eva Pfeiffer, Witwe in Goggenbach, bittet um Bauholz für die vorhabende Reparatur ihres Hauses, 1673;
Gutachten bzw. Bescheid auf zwei Suppliken: 1. Supplik von NN Rühle (Rühlen), Jäger?, wegen seiner Besoldung, 2. Obige Supplik von Eva Pfeiffer in Goggenbach.
1 Faszikel, 1 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.