Ehevertrag zwischen Anna Margarete geborene Uhl, Witwe des Schuhmachers Daniel Erasmus, und dem ledigen Schuhmacher Johann Georg Hiller von Haunsheim [Lkr. Dillingen]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den noch ledigen Sohn Elias Konrad. Der Vertrag wird im Beisein des Marners Johann Christoph Stähle und des Schulmeisters an der deutschen Schule Jakob Wiedenmann als Pfleger des Sohnes der Braut sowie des Seifensieders in Haunsheim Johann Hiller als Beistand des Bräutigams geschlossen.
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Ehevertrag zwischen Anna Margarete geborene Uhl, Witwe des Schuhmachers Daniel Erasmus, und dem ledigen Schuhmacher Johann Georg Hiller von Haunsheim [Lkr. Dillingen]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den noch ledigen Sohn Elias Konrad. Der Vertrag wird im Beisein des Marners Johann Christoph Stähle und des Schulmeisters an der deutschen Schule Jakob Wiedenmann als Pfleger des Sohnes der Braut sowie des Seifensieders in Haunsheim Johann Hiller als Beistand des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 269
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1785 April 21.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna Margarete geborene Uhl verwitwete Erasmus und Johann Georg Hiller
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 6 (18. Jh.); N. 237 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 6. März 1785
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 13. März 1785
Datum: So geschehen Ulm, den 21. aprilis 1785.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna Margarete geborene Uhl verwitwete Erasmus und Johann Georg Hiller
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 6 (18. Jh.); N. 237 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 6. März 1785
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 13. März 1785
Datum: So geschehen Ulm, den 21. aprilis 1785.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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