Berufung gegen das Urteil der 1. Instanz vom 13. Feb. 1570, wodurch die Forderung der Appellaten auf Empfang einer Jahresrente von 50 Goldgulden von einem Weidekamp, der Zehenkamp oder die Thient genannt, anerkannt worden ist.
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AA 0627, 3495 - L 723/2460
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 3. Buchstabe L
1570 - 1572 (1568 - 1574)
Enthaeltvermerke: Kläger: Walther von Loë zu Loe (Kr. Recklinghausen), (Bekl.) Beklagter: Johann von Raesfeld gen. Burggrafbzw. seine Witwe Margarete, zu Wesel, ferner Thomas Smit und Johann von Raesfeld gen. Bitter als Vormünder für seine unmündigen Kinder, Peter Duverick (Duwerich) und Gerda von Bocholt, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Laurenz Wilthelm 1570 - Dr. Germanus Erndtlein 1570 - Dr. Julius Mart 1570 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Ludwig Stahel (Staill) 1570 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Gericht (Richter und Schöffen) zu Spellen mit Konsultation des Bürgermeisters, der Schöffen und des Rats zu Wesel 1568 - 1570 - 2. RKG 1570 - 1572 (1568 - 1574) Beschreibung: 2,5 cm, 78 Bl., lose; Q 1 - 10, 2 Beilagen prod. 13. Okt. 1572 und 17. Feb. 1574.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:21 MESZ