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Leopold Specht von Bubenheim, Propst von Neuenberg, vergleicht sich mit Johann Friedrich Ferdinand Löw zu Steinfurt
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1745 Oct 6; 1746 den 6ten Junii; 1746 den 7ten Junii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Leopold Specht von Bubenheim, Propst von Neuenberg [Gem. Fulda, Lkr. Fulda], vergleicht sich mit Johann Friedrich Ferdinand Löw zu Steinfurt als Baumeister und mit dem sämtlichen Ganerben des Schlosses und Gerichtes in Staden (Staaden) wegen seines freien Hofes in Nieder-Florstadt (Unter-Florstadt) [beide Orte Ortsteile der Gem. Florstadt, Wetteraukrs.]. Amand [von Buseck], Abt von Fulda, stimmt dem Vergleich zu. Dechant und Konvent von Fulda stimmen dem Vergleich zu.
Die Zustimmung Abt Amands sowie des Dechants und Konvents von Fulda folgen im Anschluss an den Vergleich.
Vgl. zum Kloster Neuenberg/Andreasberg (Fulda) Germania Benedictina Bd. VII, S. 465-479.
Vgl. Urk. 77 Nr. 1349.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.