Jakobus der Ältere in Hessen, Orte L-P
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KA Kle S17, 39
S17 - Sammlung Kiebel
S17 - Sammlung Kiebel >> Jakobus der Ältere in Deutschland
2003 - 2005
Enthält: Langenstein; Langgöns; Laufenselden; Lettgenbrun; Liebhards; Limburg; Lindenholzhausen; Malkes; Marburg; Merenberg; Nauheim; Netra; Niederbieber; Oberkaufungen; Ockstadt; Philippsthal
Darin: Karte (Original) mit folgender Aufschrift: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns. Dem Inhaber dieses wird das Betteln im Dorfe und seinem Umkreise untersagt. Er hat sich ungesäumt mit dieser Anweise-Karte zum Gemeinde-Einnehmer zu begeben und nach Empfang des ihm angewiesenen Zehrpfennigs sofort die Gemeinde zu verlassen - alles bei Vermeidung polizeilicher Bestrafung. Die Orts-Polizei-Behörde. Fresenius. Rückseite: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns. Der Gemeinde-Einnehmer wird hierdurch angewiesen, dem Inhaber dieses zwei Kreuzer aus der Gemeindekasse auszuzahlen. Der Großherzogl. Bürgermeister. Fresenius
Darin: Karte (Original) mit folgender Aufschrift: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns. Dem Inhaber dieses wird das Betteln im Dorfe und seinem Umkreise untersagt. Er hat sich ungesäumt mit dieser Anweise-Karte zum Gemeinde-Einnehmer zu begeben und nach Empfang des ihm angewiesenen Zehrpfennigs sofort die Gemeinde zu verlassen - alles bei Vermeidung polizeilicher Bestrafung. Die Orts-Polizei-Behörde. Fresenius. Rückseite: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns. Der Gemeinde-Einnehmer wird hierdurch angewiesen, dem Inhaber dieses zwei Kreuzer aus der Gemeindekasse auszuzahlen. Der Großherzogl. Bürgermeister. Fresenius
Archivale
Langenstein
Langgöns
Laufenselden
Lettgenbrun
Liebhards
Limburg
Lindenholzhausen
Malkes
Marburg
Merenberg
Nauheim
Netra
Niederbieber
Oberkaufungen
Ockstadt
Philippsthal
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ