Bürgermeister und Rat der Stadt Münster bezeugen für sich und ihre Nachkommen, dass sie mit Vorwissen der Alder- und Meisterleute dem Dietrich Halsbandt als Vormund der nachgelassenen Kinder des weiland Christian Berhorst, deren Erben, Anerben oder dem Inhaber dieses Briefs eine jährliche Rente in Höhe von 30 Reichstaler aus dem Gruethaus in termino Occuli gegen eine Hauptsumme in Höhe von 500 Reichstaler verkauft haben. Es folgen Ausführungen zum Unterpfand, zur Loskündigung, zur Schadloshaltung und zum Gerichtsstand. Siegelankündigung der Aussteller. Vermerk der Regierung zu Münster vom 17. März 1838 über die Ungültigkeit des Dokuments. Johann Georg Vogelpoett und Dirick Halsbandt, Tutoren der hinterlassenen Kinder der Eheleute weiland Christian und Gertrud Berhorst (mit Namen Bernhard, Gertrud und Regina Berhorst), bezeugen am 5. August 1662 die Zedierung und Transportierung der obigen Rentverschreibung an die Witwe Marie von Letmathe, geborene von Syberg, zu Langen deren Erben oder dem Inhaber dieses Briefs, um die von der Zessionarin erhaltene Summe wiederum zur Ausstattung der Pflegetochter Gertrud Berhorst, jetzt geistliche Jungfer des Annunziantenklosters zu Venlo, zu verwenden. Es folgen Ausführungen zur Schadloshaltung. Siegel und Unterschriftankündigung der Aussteller. Dirick Halsbandt als Tutor bezeugt am 12. August 1675, dass die Witwe Marie von Letmathe, geborene von Syberg, zu Langen die Rentverschreibung vom 18. März 1650 zediert habe. Siegel- und Unterschriftsankündigung des Ausstellers. Notar Caspar Franz Anton Tyrell, Johann Steggell (?) und Hinrich thom Nyenhaus bezeugen am 1. Juli 1660, dass die Witwe Marie von Letmathe, geborene von Syberg, zu Langen dem Gruethaus der Stadt Münster 1.000 Kreuz- oder Albertinertaler gegen eine jährliche Pension in Höhe von 50 dergleichen Taler, zahlbar in termino visitationis Beatae Marieae virginis, geliehen habe. Supplik (Original und notariell beglaubigte Abschrift) des Johann Caspar von Letmathe an den Bischof von Münster wegen der Zahlungsrückstände der Stadt Münster aus einer Schuldforderung über 1.000 Reichstaler für gelieferten Roggen während der Blockade der Stadt Münster, 1662. Quittungen über bezahlte Pensionen von 1684 bis 1713 aus den Kapitalien zu 500 Reichstaler und 1.000 Kreuz- oder Albertinertaler

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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