In der twydracht zw. Heinrich v. Kalldorf und den Brüdern Heinrich
und Friedrich de Wendt wg. (+) Friedrichs von Kalldorfs Erbe wurden auf dem
Lehnsgerichttag (20.1.) Simon IV. zur Lippe folgende Schiedsleute von den
Parteien bestimmt: Lubbert de Wendt, Statius von Münchhausen, Alhard von dem
Bussche, Dompropst zu Paderborn, und Temme von Quernheim, die in 15 Tagen
den Streit in Lemgo unter Beibringung von Dokumenten gütlichen schlichten
sollen. Simon IV. soll dem Ergebnis seine Bestätigung geben. Heinrich u.
Friedrich de Wendt, Söhne d. (+) Friedrichs de Wendt gen. der Rote, legen am
4.2. ihre Argumente im Schiedsverfahren um das Erbe ihres (+) Großvaters
mütterlicherseits, Friedrich von Kalldorf, btr. das Burglehen zu Varenholz
(dabei Besitzgeschichte u. verwandtschaftl. Beziehungen) detailliert dar.
Dsgl. Heinrich v. Kalldorf der Varenholz als sein rechtmäßiges väterliches
Erbe, als Manngut und Lehngut sieht. Detaillierte Auflistung der
Varenholzschen Rechte, Leute (namentlich) u. Zubehörungen vornehmlich an der
Weser u. im Kalletal, Salzwerk zu Salzuflen.