Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht dem Jakob Merz (Mertzen) zu Oggersheim, dessen Ehefrau Else und ihrem ältesten Kind Hänsel einen Bauernhof zu Oggersheim mit Häusern, Scheunern, Ställen, Zugehör und Begriff, gelegen zwischen der Almengassen und Berthold Riemen (Rimen) zu Oggersheim mit Äckern und Wiesen. Bedingungen der Leihe sind u. a. die Abgabe von jährlich 50 Malter Korn nach Wormser Maß zwischen den beiden Marientagen oder um St. Martin an den Zollschreiber zu Oggersheim, die Umwandlung des Strohs in auf den Äckern und Wiesen zu verteilenden Mist, die Kontrolle der Marksteine, die Pflicht zur Instandhaltung, wobei im Detail genannte Unterstützungsleistung wie Bauholz und Frondienste des Pfalzgrafen festgehalten sind. Nach dem Tod von Jakob, Else und Hänsel fällt der Hof an die Pfalz zurück, ihre Erben haben aber ein Vorrecht bei der erneuten Verleihung. Es folgt eine detaillierte Auflistung der Güter unter Nennung von Größe und Anrainern.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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