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Feuer-Verordnungen betreffend
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Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 4. Politica
1680-1777
Enthaeltvermerke: enth.: 1/2) Fürst Ferdinandt schenkt der verbrannten Stadt Driburg 300 Reichstaller und 8 Fuder Korn, wovon der Andreas Rotermund (als in wessen Behausung das Feuer angegangen) nicht mit participieren soll, 22. Mai 1680; 1) An Ihro Hochfürstlichen Gnaden zu Paderborn und Münster, untertäniges Memoriale und demütigste Bitte Bürgermeisteren und Rat und dero sämtlich verbrannten Bürgerschaft zur Driburg, worin um die Extension der Häuser außer den Stadt-Maueren zu erlauben anhalten, worauf Fürst Ferdinandt dero Beamten zum Dringenberg commitiert, die Distributiones der Hausstätten sowohl in- als auch extra Muros zu verordnen, 6. März 1683; 2) Rescriptum Consilii Intimi, daß in den Städten die Strohdächer abgeschafft und absonderlich von den wohlhabenden Einwohnern dero Häuser mit Steinen gedeckt werden mögen, 22. Jan. 1727; 3) Rescriptum Consilii Intimi wegen anbefohlener Wegräumung der Backöfen, den gründlichen Bericht, nach dem zugleich die binnen dem Oberamtsdistrict belegene Gerichts Habere darüber vernommen worden, binnen 14 Tagen einzuschicken, 4. Febr. 1727; 4) Concept Mandati, worin der Stadt Brakel anbefohlen wird, längst innerhalb 3 Monaten eine Schlangenspritze, um solche in Feuersnot gebrauchen zu können, anzuschaffen und zu diesem Behuf die Halbscheidt der Revenüen, so die Meyerstädte jährlich zu erheben haben und zur Recreation anzuwenden pflegen, von 3 Jahren einzuziehen, 1729; 5) Mandatum wider den Johan und Diderich Mennen wie weniger nicht Joachim Klaholt und Johan Jurgen Kröger zu Hersta, sollte alle vier ihre Backöfen binnen dem Dorf contra Edictum Seremissimi noch im täglichen Gebrauch haben, 22. Juli 1729; 6) Richter zu Pömbsen berichtet, daß den eingeschickten Mandatis wegen der anbefohlenen Wegräumung der Backöfen und Schmitten [Schmieden] richtig nachgelegt sei, 18. Aug. 1729; 7) Sambt-Richter Joannes Rehehoff zu Schwaney berichtet, daß die gefährlichen Backöfen eingeschlagen, die minder gefährlichen Schmieden und Backöfen aber bis nach vollenderter Ernte belassen [werden], 10. Sept. 1729; 8) Desselben abermaliger Bericht, worin er meldet, daß zwar wegen der neu auszulegenden Backöfen Plätze außerhalb des Dorfes angewiesen, die Leute aber wegen überhäufter Arbeit noch nicht verfertigen können, so bald aber gutsherrliche Heuer und andere Churfüstliche und Westphälische Gefälle geliefert und bezahlt, die alt belassenen Backöften amoviert und neu gemacht werden sollen, 3. Nov. 1729; 9) Bericht des Vogts Bosen zur Driburg, worin er meldet, daß die noch vorhandenen Backöfen im Dorf Buke eingeschlagen und 3 von 4 neuen Öfen außerhalb des Dorfes gesetzt, auch daß Wilhelm Vedderen[s] Schmiede so mitten im Dorfe gefährlich liegen tue, und daher den Blasebalg darin mit einer Kette [habe] umschließen lassen, 12. Nov. 1729; 10) Concept Mandati so wider die Stadt Dringenberg wegen Stellung der Feuerspritzen abgangen, 1. Dez. 1729; 11) Concept [eines] Berichts so wegen der Backöfen und Schmieden an den Hochfürstlichen Geheimen Rat abgestattet, 1729; 12) Extractus Edicti den Kleinschmieden, Schlößeren und Büchsenmachern, wie auch den Weißbäckern geschehene Verstattung ihrer Schmidten und Backöfen in- oder neben ihren Häuseren betreffend, 16. Juni 1730; 13) Concept [eines] Berichts so wegen verbrannter Stadt Borgentreich abgestattet, Aug. 1738; 14) Grundriss der Hauptstadt Borgentreich, wie dieselbe nach der den 18. August 1738 erfolgter Einäscherung wieder zu bebauen verordnet worden; 15) Rescriptum Celsissimi Principis Wilhelmi Antonii wegen des Bürgermeisters Johan Franzt Contzen zu Borgentreich, so außerhalb der Stadt bauen wollen, worin von der Stadt gemachten Einwürfe zernichtet werden, 23. Juni 1777
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.