Sachthematische Materialsammlungen: Dauber, August (1869-1957) (Bestand)
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M 66
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Sammlungen >> Sachthematische Materialsammlungen
Enthält: Skizzenbücher: 26 Bände und Hefte, größtenteils aus den ersten Jahren seiner Arbeit 1895-1903
Enthält: Pläne, Risse und Perspektiven, größtenteils Hessen und Marburg, auch Elsaß, Schweiz, Tirol: Aufnahmen und Rekonstruktionsversuche bzw. Vorschläge für historisch wertvolle und typische Fachwerkbauten Hessens und der Umgebung
Enthält: Fotografien
Bestandsgeschichte: Die im Nachlass Daubers verbliebenen Skizzen und Pläne wurden 1960 (Acc. 1960/41) vom Staatsarchiv Marburg durch Ankauf sichergestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: August Dauber, aus einer alten Marburger Familie stammend, wurde am 17.3.1869 als Sohn des Steinhauermeisters Jakob Dauber in Marburg am Hirschberg geboren. Er lernte zunächst das Steinmetz- und Maurerhandwerk und bestand dann nach mehrsemestrigem Besuch der Baugewerkschule Holzminden im März 1888 das Baumeisterexamen. Nach kurzer Tätigkeit im Stadtbauamt Marburg folgte eine 5jährige Anstellung am Landbauamt Weilheim/Obb.
1893 begann er das wissenschaftliche Architekturstudium an der TH Berlin-Charlottenburg (Lehrer: Prof. Raschdorf, Prof. Schäfer) und ging dann mit Prof. Schäfer nach Karlsruhe. 1895 arbeitete er an der Rathausrestaurierung in Freiburg/Breisgau und übernahm anschließend verschiedene Arbeiten in Oberbayern. 1897 ließ er sich als Architekt in Marburg nieder.
Neben Neubauten befaßte er sich vor allem mit der Restaurierung und Konservierung älterer Bauwerke, wobei sein besonderes Interesse dem hessischen Fachwerkbau galt. Nach Auskunft der Erben befanden sich unter den ca. 200 Gebäuden, an denen Dauber restauratorisch tätig war, allein 70 Kirchen. August Dauber starb in Marburg am 3.5.1957.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Findmittel: Masch. Findbuch von Eckart G. Franz, 1962 (retrokonvertiert nach Arcinsys, März 2017)
Referent: Her Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 29.3.2017
Enthält: Pläne, Risse und Perspektiven, größtenteils Hessen und Marburg, auch Elsaß, Schweiz, Tirol: Aufnahmen und Rekonstruktionsversuche bzw. Vorschläge für historisch wertvolle und typische Fachwerkbauten Hessens und der Umgebung
Enthält: Fotografien
Bestandsgeschichte: Die im Nachlass Daubers verbliebenen Skizzen und Pläne wurden 1960 (Acc. 1960/41) vom Staatsarchiv Marburg durch Ankauf sichergestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: August Dauber, aus einer alten Marburger Familie stammend, wurde am 17.3.1869 als Sohn des Steinhauermeisters Jakob Dauber in Marburg am Hirschberg geboren. Er lernte zunächst das Steinmetz- und Maurerhandwerk und bestand dann nach mehrsemestrigem Besuch der Baugewerkschule Holzminden im März 1888 das Baumeisterexamen. Nach kurzer Tätigkeit im Stadtbauamt Marburg folgte eine 5jährige Anstellung am Landbauamt Weilheim/Obb.
1893 begann er das wissenschaftliche Architekturstudium an der TH Berlin-Charlottenburg (Lehrer: Prof. Raschdorf, Prof. Schäfer) und ging dann mit Prof. Schäfer nach Karlsruhe. 1895 arbeitete er an der Rathausrestaurierung in Freiburg/Breisgau und übernahm anschließend verschiedene Arbeiten in Oberbayern. 1897 ließ er sich als Architekt in Marburg nieder.
Neben Neubauten befaßte er sich vor allem mit der Restaurierung und Konservierung älterer Bauwerke, wobei sein besonderes Interesse dem hessischen Fachwerkbau galt. Nach Auskunft der Erben befanden sich unter den ca. 200 Gebäuden, an denen Dauber restauratorisch tätig war, allein 70 Kirchen. August Dauber starb in Marburg am 3.5.1957.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Findmittel: Masch. Findbuch von Eckart G. Franz, 1962 (retrokonvertiert nach Arcinsys, März 2017)
Referent: Her Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 29.3.2017
0,33 MM sowie 150 Skizzen und Pläne
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ