Der Ulmer Bürger Jakob Farr bekennt, dass er bisher einen jährlichen Zins in Höhe von 8 Schilling an den verstorbenen Ulmer Bürger Jakob Ehinger den Jüngeren entrichtet hat. Dieser gefällt von Haus, Hofstatt und Garten in Ulm beim Neutor [abgegangen, östlich Olgastraße 80] am Graben zwischen den Häusern des Erhard Fluder, des Bartholomäus Beler und des Sebastian Metzger. Diesen Zins hat Jakob Ehinger in seinem Testament dem Goldenen Almosen und seinen Pflegern Bartholomäus Rehm und Stefan Windecker vermacht. Jakob Farr verpflichtet sich daher für sich, seine Erben und alle künftigen Besitzer von Haus, Hofstatt und Garten, diesen Zins künftig jedes Jahr an das Goldene Almosen und seine Pfleger zu entrichten. Er behält sich dabei aber das Recht zur Ablösung des Zinses um 8 Pfund Heller Ulmer Währung vor.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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