Henricus Fabricius von Köln (Coloniensis), am Reichskammergericht zu Speyer approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher und päpstlicher Autorität, bekundet, dass am Montag, den 4. November gegen 10 Uhr vormittags im Jahr 1658, zwölfter Indiktion römischer Zinszahl, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Tirol, Habsburg und Görtz, des Heiligen Römischen Reiches ersten Regierungsjahr, vor ihm und nachgenannten Zeugen die auf dem Landtag zu Mülheim (Mul-) anwesenden, in der daselbst gelegenen Behausung des Bürgermeisters Schulgens kollegial versammelten Vertreter von Ritterschaft und Städten beider Fürstentümer Jülich und Berg mit ihren beiden Syndici Dietrich von Mülheim und Hermann Ostman, Lizentiaten der Rechte, erschienen sind und ihm nachstehende Protestschrift nach vorausgegangener wörtlicher Verlesung im Beisein der Zeugen Daniel Derichsweiler und Bernard Zeppenfeldt, Bürgern zu Köln (Collen), übergeben haben. - Insert der vorgenannten Schrift vom gleichen Tag [s. Vorgang].
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Henricus Fabricius von Köln (Coloniensis), am Reichskammergericht zu Speyer approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher und päpstlicher Autorität, bekundet, dass am Montag, den 4. November gegen 10 Uhr vormittags im Jahr 1658, zwölfter Indiktion römischer Zinszahl, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Tirol, Habsburg und Görtz, des Heiligen Römischen Reiches ersten Regierungsjahr, vor ihm und nachgenannten Zeugen die auf dem Landtag zu Mülheim (Mul-) anwesenden, in der daselbst gelegenen Behausung des Bürgermeisters Schulgens kollegial versammelten Vertreter von Ritterschaft und Städten beider Fürstentümer Jülich und Berg mit ihren beiden Syndici Dietrich von Mülheim und Hermann Ostman, Lizentiaten der Rechte, erschienen sind und ihm nachstehende Protestschrift nach vorausgegangener wörtlicher Verlesung im Beisein der Zeugen Daniel Derichsweiler und Bernard Zeppenfeldt, Bürgern zu Köln (Collen), übergeben haben. - Insert der vorgenannten Schrift vom gleichen Tag [s. Vorgang].
AA 0047, 46
I Nr. 38; I Nr. 46
AA 0047 Berg, Landstände, Urkunden (AA 0047)
Berg, Landstände, Urkunden (AA 0047) >> 1. Urkunden
1658 November 4
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Signet und Beglaubigungsvermerk des Notars Henricus Fabricius - Rückvermerke: Originale Instrumentum interpositae Protestationis zu Mulheimb auffm Landtagh a(nn)o 1658 in Nouemb(ri). Ex parte die Gulich: vnd Bergischer Landtsten[de] [contra] Herren Philipp Wilhelm Pfaltz Newburg f(u)rst(licher) D(urchlauc)htt; 23; # 159
Vermerke: Signet und Beglaubigungsvermerk des Notars Henricus Fabricius - Rückvermerke: Originale Instrumentum interpositae Protestationis zu Mulheimb auffm Landtagh a(nn)o 1658 in Nouemb(ri). Ex parte die Gulich: vnd Bergischer Landtsten[de] [contra] Herren Philipp Wilhelm Pfaltz Newburg f(u)rst(licher) D(urchlauc)htt; 23; # 159
Urkunde
Ausstellort: Mülheim
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.2026, 8:22 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Archival tectonics)
- 1.1. Landesarchive (Archival tectonics)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Archival tectonics)
- 1.1.2.12. Landstände (Archival tectonics)
- Berg, Landstände, Urkunden AA 0047 (Archival holding)
- 1. Urkunden (Classification)
- Henricus Fabricius von Köln (Coloniensis), am Reichskammergericht zu Speyer approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher und päpstlicher Autorität, bekundet, dass am Montag, den 4. November gegen 10 Uhr vormittags im Jahr 1658, zwölfter Indiktion römischer Zinszahl, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Tirol, Habsburg und Görtz, des Heiligen Römischen Reiches ersten Regierungsjahr, vor ihm und nachgenannten Zeugen die auf dem Landtag zu Mülheim (Mul-) anwesenden, in der daselbst gelegenen Behausung des Bürgermeisters Schulgens kollegial versammelten Vertreter von Ritterschaft und Städten beider Fürstentümer Jülich und Berg mit ihren beiden Syndici Dietrich von Mülheim und Hermann Ostman, Lizentiaten der Rechte, erschienen sind und ihm nachstehende Protestschrift nach vorausgegangener wörtlicher Verlesung im Beisein der Zeugen Daniel Derichsweiler und Bernard Zeppenfeldt, Bürgern zu Köln (Collen), übergeben haben. - Insert der vorgenannten Schrift vom gleichen Tag [s. Vorgang]. (Record)